Sektion Braunschweig
Ausbildung/Kletterkurse/Touren

Ausbildung

Klaus Steube

Ausbildungsreferent: Klaus Steube, Gunzelinweg 27, 38321 Groß Denkte,
Tel. z. Zt. via Geschäftsstelle: 0531/42477 und 2408854
(Di. 16.00-18.30 Uhr, Do. 10.00-12.00 Uhr )
Anfragen und Anmeldungen bitte richten an: ausbildung@davbs.de

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Nach einem - hoffentlich für alle – erlebnisreichen Sommer und Herbst beginnt mit dem Winter die „kletterarme“ Zeit, die unsere „Outdooraktivitäten“ deutlich einschränken. Dennoch: Erlerntes kann weiterhin an der Kletterwand der Güldenstraße (je nach Witterung) geübt und verbessert werden; oder auch in den Boulderhallen von Braunschweig. Über die Schwierigkeiten eine eigene (oder in Kooperation) zu bauende Kletterhalle ist ja in den letzten BS-Alpin und auch in der Presse berichtet worden. Somit muss man und frau also weiterhin z.B. nach Göttingen, Kassel, Hamburg oder Berlin fahren, um sich in den dortigen Kletterhallen auszutoben.

Zeltbiwak in Peru
Zeltbiwak in Peru
Foto: Archiv Thomas Schmidt

Zwei Höhepunkte in 2014 waren – aus Sicht der Sektion – die beiden „Auslandsfahrten“: Bergtouren in Peru und der Kletterkurs in Griechenland.

Höhenbergsteigen oder ein „Expeditionstrekking“ steht normalerweiser nicht im Angebot von FÜL-Hochtouren und ist aus juristischer Sicht eine sehr wackelige Sache. Nach langen Überlegungen und Diskussionen mit den beiden Leitern im Vorfeld, hatte sich der Vorstand entschlossen, dem Bergsteigen in Peru als Sektionsveranstaltung zuzustimmen. Alle Teilnehmer kamen gesund und mit starken Eindrücken aus Südamerika zurück. „Die „Peruaner“ erlebten schöne und anstrengende Tage an und auf hohen Bergen, ein (teilweise) unbekanntes Land und dessen „Indiokultur“.

Kletterer in Loutra
Kletterer in Loutra
Foto: Gaby Lappe

Ein Basis-Kletterkurs führte eine kleine Gruppe in den Ort Loutra in der nördlichen Ägäis. Die Teilnehmer lernten dort das Felsklettern unter südlicher Sonne, gespickt mit dem mediterranen Flair nebst Baden im Meer. Loutra ist ein neu erschlossenes Klettergebiet im Norden Griechenlands. (Video, Führer)

Mit beiden Angeboten betraten wir für unsere Sektion Neuland und vielleicht wecken die Berichte Wünsche nach ähnlichen Aktivitäten, sei es nun privat durchgeführt oder innerhalb unserer Sektion, des Hauptverbandes oder eines kommerziellen Anbieters. Mein besonderer Dank gilt daher auch den „mutigen“ Übungsleitern, die diese Unternehmen ermöglichten: Gaby Lappe (Griechenland), Robert Rurkowski und Christian Junglewitz (beide Peru).

Kletterer in Loutra
Kletterer in Loutra
Foto: Archiv Steube

Wichtig: Für Anregungen, Vorschläge und Ideen zu Kursen oder auch Themen, die wir bisher nicht angeboten haben, sind wir stets offen. Bitte einfach an ausbildung@davbs.de schreiben. Insbesondere Klettersteig –Interessierte sollten sich schon jetzt melden. Ebenso für Bergsteiger, die an einer anspruchsvollen Hüttentour durch die Brenta interessiert sind.

Einschränken müssen wir allerdings, dass wir keine Kinderkletterkurse veranstalten können. Kinder und Jugendliche können sich auf die Warteliste der Jugendgruppen (s. Jugendreferat) setzen lassen.

Hier ein kleiner Vorausblick auf 2015

Details für 2015 werden in der kommenden Ausgabe und dann auch auf unserer Internetseite zu gegebener Zeit zu finden sein.

Unfälle und alpine Sicherheit

Im "Panorama", dem offiziellen Heft des DAV, sind in der Ausgabe 5/2014 einige interessante Artikel zum Thema Unfallgeschehen und Sicherheit erschienen. Statistisch erfasst werden gemeldete Unfälle (und Notrufe) von DAV-Mitgliedern. So ist festzustellen, dass die Zahl der tödlichen Unfälle in 2013 mit 36 den drittniedrigsten Stand seit 60 Jahren erreichte. Die meisten Un- und Notfälle passieren beim (Berg)wandern, der auch zahlenmäßig populärsten Sparte der verschiedenen Bergsportdisziplinen. Vorbeugend hilft hier eine gesunde Selbsteinschätzung der eigenen Möglichkeiten, verbunden mit der sorgfältigen Tourenplanung. Bedenklich sind die relativ hohen Zahlen von sog. Blockierungen an Klettersteigen und Unfälle in den Kletterhallen. Ersteres ist teilweise auf eine falsche Einschätzung des eigenen Könnens und die mangelnde Beurteilung der Schwierigkeit des Klettersteiges zurückzuführen. Unfälle in den Hallen sind sehr häufig durch Sicherungsfehler und verminderte Aufmerksamkeit (der Sichernden) bedingt.

Seilschaft‘ auf dem Gletscher/Quelle: DAV-Ausbildungshandbuch
Seilschaft‘ auf dem Gletscher
Quelle: DAV-Ausbildungshandbuch

Hier können Unfälle nur durch gute Selbstdisziplin und regelmäßige Aus/Fortbildungen - z.B. durch unsere Kurse - begegnet werden. In unserer Sektion ereignete sich 2014, soweit bekannt, ein einziger Unfall beim alpinen Klettern, der, Gott-sei-Dank, glimpflich endete - obwohl es auch hätte fataler ausgehen können. Nehmen wir solche Ereignisse als Mahnung und Warnung, dass die Alpen objektive Gefahren bergen, die auch mit langjähriger Erfahrung nicht immer zu vermeiden sind.

Wer auf spaltenhaltigen Gletschern unterwegs sein will, sollte dies nur in Begleitung von Erfahrenen tun. Idealerweise nicht zu zweit und auch nicht unbedingt mit mehr als fünf Personen. Auch hier sei auf einen Artikel des „Panorama“ (Ausgabe 4/2014) hingewiesen. Nachlesen kann man alle Panorama Beiträge auf der Homepage des DAV.


Unser Ausbildungskonzept

Das Kurskonzept (als PDF):

Kurskonzept
Kurskonzept Klettern

Deutscher Alpenverein Sektion Braunschweig e.V., 14. November 2014