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Aufbruch im Regen vom Parkplatz Bad Harzburg
Foto: Bernhard Kassel
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Dann fuhren wir zum Torfhaus und haben erstmal unsere Zimmer in der Hütte belegt. Ganz erstaunlich, wieviel so eine Kleinfamilie wie wir für eine Übernachtung an Gepäck benötigt. (Kinderbett, Betten, Spielzeug .....) Trotz der starken Hüttenbelegung lief alles reibungslos und Familie Gödecke servierte uns pünktlich um 18.00 Uhr ein schmackhaftes Abendessen. Der kleine Jonas (4 Jahre) war trotz starker Erkältung noch immer gut "drauf". Für die Kinder hatte die Wirtin zusätzlich Wackelpudding zubereitet. Dank an Familie Gödecke für die gute Bewirtung.
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Die Nachtwanderer kehren zur Torfhaushütte
zurück
Foto: Rita Krech
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Nach dem guten und reichlichen Abendessen wollten wir mit den Kindern noch eine kleine Nachtwanderung machen, doch es regnete noch immer und so blieben wir vorerst in der Hütte. An allen Tischen wurde gespielt, gemalt oder gestrickt. Die Stimmung war bei Groß und Klein ausgelassen und fröhlich. Die Kinder hatten teilweise schon ihre Stirnlampen aufgesetzt und tobten in der Hütte herum. Gegen 21.00 Uhr stellten wir fest - es regnet nicht mehr - und einige von uns waren verrückt genug, noch mit den Kindern auf Nachtwanderung zu gehen. Michael nahm Max mit auf diesen nächtlichen Ausflug, während ich mit einigen wenigen Eltern und Kindern in der Hütte blieb. Und es kam wie wir Eltern gehofft hatten, die Kinder kehrten glücklich und hundemüde zurück. Ein schöner Abschluß eines schönen Tages.
Am Sonntag hatten wir uns um 8.00 Uhr zum Frühstück verabredet. Es regnete wieder und daher entschieden wir, das Oberharzer Bergwerksmuseum in Clausthal-Zellerfeld zu besichtigen. Dort konnten wir kurzfristig noch eine Führung erhalten. Die Kinder waren sichtlich beeindruckt. Das Museum vermittelt sehr anschaulich einen Eindruck über das Arbeiten unter Tage Anfang des Jahrhunderts. Gegen Mittag war die Besichtigung beendet und wir fuhren zur Schutzhütte am Parkplatz "Hohekehl" an der B 241. Dort aßen wir noch die reichlich mitgebrachten Vorräte und fuhren dann nach Hause.
Trotz des schlechten Wetters hat es - hoffe ich - allen gut gefallen und viel Spaß gemacht. Ich bin begeistert von der guten Stimmung, der Hilfsbereitschaft und dem Unternehmungsgeist in unserer Familiengruppe. Hoffentlich treffen wir uns noch oft zu gemeinsamen Unternehmungen, dann vielleicht auch bei besserem Wetter.
Rita Krech