Schon im Herbst vorigen Jahres hatten Karin und Jürgen zu einer Rad- und
Paddeltour im Naturpark "Lauenburgische Seen" eingeladen. Diese Einladung
stieß auf großes Interesse.
Wer kennt schon diesen Naturpark?
Am Himmelfahrtstag ist es soweit. 22 Skigruppenmitglieder werden am Salemer
See vor dem Hotel von Karin und Jürgen begrüßt. Dabei erhält
jeder von Karin einen kleinen Rucksack mit verschiedenen "Stärkungsmitteln".
Besonders freuen wir uns, daß Wulf Henschel und Frau mit von der Partie
sind, denn lange Zeit konnten sie an keiner Skigruppenaktivität teilnehmen.
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Ratzeburger Dom
Foto: Reinefeld
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Gegen 10.30 Uhr wird zur Radfahrt um den Ratzeburger See gestartet. In Ratzeburg
fahren wir zunächst zur ältesten Kirche Ratzeburgs, der "St.Georg-Kirche
auf dem Berge". Nach einer Besichtigung der Kirche genießen wir die
schöne Aussicht auf Ratzeburg. Nun geht es auf schmalen Wegen am Westufer
des Ratzeburger Sees entlang. Gegen Mittag wird das Fährhaus Rotenhusen
am Ende des Sees erreicht. Die geplante Kaffeepause muß entfallen, da
das Restaurant durch die vielen Ausflügler zu Himmelfahrt überfüllt
ist. So fahren wir an der Ostseite des Sees weiter. Die Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern
wird überschritten. Schließlich finden wir ein nettes ländliches
Kaffee/Restaurant. Nach einer Pause fahren wir zum Ratzeburger Dom. Dieses bedeutende
mittelalterliche Bauwerk wollen wir unbedingt besuchen. Von der Größe
und Schönheit der Anlage sind wir sehr beeindruckt. Die Verbindung zu Braunschweig
wird sofort deutlich, da dieser Dom wie der Braunschweiger Dom von Heinrich
dem Löwen gegründet wurde. Auf dem Domfriedhof bewundern wir eine
Kopie des Braunschweiger Löwen, die 1881 der Herzog von Braunschweig und
Wolfenbüttel der Großherzogin von Mecklenburg-Strehlitz zum Geschenk
machte.
Am späten Nachmittag kommen wir wieder am Hotel in Salem an. Karlheinz
nimmt ein "erfrischendes" Bad im See (Nachahmer soll es aber nicht
gegeben haben!).
Am nächsten Morgen begrüßt uns strahlender Sonnenschein . 11
Teilnehmer der Gruppe zieht es in die Boote zur Erkundung der Seen. Der Rest
der Gruppe unternimmt eine Radfahrt nach Mölln. Gegen 10 Uhr treffen sich
alle Skigruppenmitglieder an der Einsetzstelle für Boote am Pipersee. Die
Boote werden pünktlich bereitgestellt, aber die Einweisung nimmt doch einige
Zeit in Anspruch. Jedes Boot bekommt einen Transportkarren, wasserdichte Tonnen
und für jede Person eine Schwimmweste. Gegen 10.30 Uhr sind alle Boote
im Wasser und die Paddeltour geht los. Pfulsee, Pipersee, Salemer See und der
Schaalseekanal werden befahren.
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Beim Eis
Foto: Reinefeld
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An der Straßenbrücke Schmielau/Ratzeburg müssen alle aussteigen.
Jetzt kommen die Transportkarren zum Einsatz. Die Boote müssen 800 m zur
Farchauermühle, Einsetzstelle Küchensee, "gekarrt" werden.
Da heißt es richtig arbeiten. Eine ausgiebige Mittagspause bei bestem
Wetter schließt sich an. Nun geht es frisch weiter auf dem Küchensee
-Trainingsstrecke der Rennruderer (man denke an den berühmten Ratzeburger
Achter)-. Kurz vor Ratzeburg kommen Wind und Wellen auf. Hinter Brücke
zum Domsee ist wieder glattes Wasser und wir können den Dom in Ruhe von
der Wasserseite bewundern. 12 Paddelkilometer liegen hinter uns, als die Boote
in Ratzeburg wieder abgegeben werden. Auf den Besuch des Barlachmuseums verzichten
alle zu Gunsten eines Besuches im Eissalon "Pelz", wo einige Teilnehmer
ihren Jahresbedarf an Eis verzehren!!
Indessen sind die Radfahrer nach einer "gemütlichen Radfahrt"
in Mölln angekommen. Die Altstadt mit der St. Nikolai-Kirche, dem gotischen
Rathaus und dem Eulenspiegelbrunnen
finden unser besonderes Interesse. Am Eulenspiegelbrunnen reiben wir am Daumen
und Zeh vom Till. Das soll Glück bringen und wer könnte das nicht
gebrauchen?. Durch lichten Wald geht es zurück nach Salem.
Gegen Abend ist die Gruppe wieder vereint. Nach dem Abendessen werden die Erlebnisse
des Tages bei einem Spaziergang am See ausführlich besprochen.
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Mölln, Eulenspiegel
Foto: Enke
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Schaalsee
Foto: Enke
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Der Samstag steht ganz im Zeichen einer Radfahrt um den Schaalsee, Natur pur. Nach einer Stunde Fahrzeit kommen wir nach Mecklenburg-Vorpommern. Eine schöne ursprüngliche Landschaft erwartet uns. Von den früheren Grenzbefestigungen usw. ist nichts mehr zu sehen. Auf schönen Radwegen geht es am See entlang. Bei einer ersten Pause im Naturschutzgebiet bewundern wir zwei schwarze Ringelnattern, die sich durch uns in ihrer Mittagsruhe jedoch nicht stören lassen. Etwas weiter auf dem See können wir viele Vögel, besonders Kraniche ausmachen. In einer Fischräucherei - es gibt auch Kaffee und Kuchen !!- nutzt Helmut die Pause, um eine frischgeräucherte Maräne zu probieren. Dieser heimische Fisch schmeckt ihm herrlich. So wohl gestärkt geht es auf verschlungenen Uferpfaden zum Naturschutzzentrum Schaalsee. Das Zentrum (in Mecklenburg-Vorpommern gelegen) gibt uns viele interessante Einblicke in das Naturschutzgebiet Schaalsee. Gegen 18 Uhr kommen wir nach fast 60 Radkilometern wieder am Hotel an. Wir sind etwas müde, das Abendessen schmeckt uns dafür um so besser.
Ein Blick aus dem Fenster am nächsten Morgen: Es regnet "Hunde und
Katzen". Doch Petrus hat ein Einsehen. Nach dem Frühstück hört
der Regen auf. Eine zweistündige Wanderung im
Naturschutzgebiet "Salemer Moor" und "Garrenseeholz"/Schwarze
Kuhle kann doch noch stattfinden.
Nach einem Abschluß-Kaffeetrinken im Hotel ( Herrliche Erdbeertorte usw.)
soll die Rückfahrt nach Braunschweig beginnen. Das gilt aber nicht für
Hannelore und Heinz. Sie haben ihren Autoschlüssel in Ihrem Auto "eingesperrt"
und müssen 2 ½ Stunden warten, bis Hilfe aus Mölln kommt.
Gern denken wir an die schönen Tage im Naturpark "Lauenburgische
Seen" zurück, die durch
die sehr gute Vorbereitung und Durchführung durch Karin und Jürgen
ein voller Erfolg waren. Nochmals herzlichen Dank an Karin und Jürgen.
K. Enke