Sektion Braunschweig
 
Aus dem Mitteilungsblatt 2001/3
Familiengruppe

Kinderzelten am Okerstausee

Am Wochenende 16./17. Juni 2001 wurde von der Familiengruppe ein Zeltwochenende am Okerstausee organisiert. Leider war die Beteiligung mit nur 5 Familien (davon eine nur am Sonntag) recht gering. Das vorhergesagte schlechte Wetter, welches dann gar nicht so schlimm war, hielt die meisten der Teilnehmer vom Zelten ab, so daß sie sich eine Ferienwohnung suchten oder über Nacht nach Hause fuhren.

Am Samstag nutzten wir den asphaltierten Uferweg am Okerstausee zum Rollerskaten, Radeln und Malen und am Sonntag waren wir klettern. Daß es den Kindern Spaß gemacht hat, zeigt der folgende Bericht unserer Tochter.

Ralf Hartzsch

Am Campingplatz Okerstausee auf dem Spielplatz war unser Treffpunkt. Dort haben wir gegessen, die Kinder gespielt und die Erwachsenen haben abgesprochen, was wir machen.

Da es Kinderzelten war, sollten wir eigentlich zelten, doch es stand nur ein Zelt von unserer Gruppe auf dem Campingplatz. Jonas und seinem Vater hat es aber nichts ausgemacht. Danach war ein kleiner Spaziergang um den Okerstausee dran. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Leider hatten nicht alle Kinder Roller, Inline-Skater oder Fahrräder. Aber wir konnten mit Kreide malen. Am Abend haben wir gegrillt und danach noch auf dem Spielplatz gespielt. Beim Grillen haben die Jungen Feuerwehr gespielt und da wo der Grill war, hat es immer gebrannt.

Am nächsten Tag haben wir uns um 10 Uhr zum Klettern getroffen. Als erstes sind wir zum Großen Scheckenkopf gefahren. Dort gab es eine 2 für die Kinder zum Klettern. Die Erwachsenen sind aber trotzdem mitgeklettert. Ganz oben war ein kleiner Absatz, der aber leicht zu klettern war. Nachdem wir den Felsen bestiegen hatten, haben wir Mittagspause gemacht. Jannik hatte ein Glas mitgebracht, wo man kleine Tiere oder Pflanzen durch eine Lupe beobachten konnte. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Danach sind wir zum Oberen Scheckenkopf gegangen. Dort gab es für die Kinder eine 2 zu klettern, wo manche sich etwas wehgetan haben. Dann gab es eine 3 für ein 9jähriges Mädchen und eine 4 für die Erwachsenen. Die 4 war die längste Kletterroute. Mitten beim Klettern liefen im Wald Wildschweine in einer langen Schlange vorbei. Es waren bestimmt so 10 bis 20 Stück. Nachdem wir fertig waren mit Klettern, fuhr jeder wieder nach Hause.

Alicja Hartzsch (9 Jahre)

Deutscher Alpenverein Sektion Braunschweig e.V.12. August 2001