Weil man über Thale anreist und am Hexentanzplatz parken kann, haben wir auf dem Weg zu den Felsen zumindest noch einen Blick auf die weiteren Attraktionen dieser Gegend werfen können, auf die schroffen Felsen von Roßtrappe und Hexentanzplatz, in das tief eingeschnittene Bodetal, auf die Seilbahn und den Sessellift, auf den Zoo und das Bergtheater. Wir haben unseren Kindern die alte Sage von der Königstochter Brunhilde und dem bösen Ritter Bodo erzählt und uns vorgenommen, bald einmal ohne Kletterseile wiederzukommen. Dann ging es auf einem schmalen Pfad zu den Felsen, rauhen schroffen Granitgestalten. Als erstes versuchten wir uns am Bergfreundeturm. Der „Alte Weg“ mit größeren Abständen zwischen den Griffen und Tritten am Einstieg, mit viel Luft unter den Füssen auf der Talseite und das anschließende Abseilen wurden von allen bewältigt, das war für unsere jüngeren Teilnehmer eine prima Leistung. Der „Maiweg“ auf den Theaterfelsen (V) war dann etwas für die Erwachsenen; ein Kompliment an Sebastian Steube, der seinem Vater folgte und zeigte, was schon in ihm steckt. Bei der kühlen Witterung tat uns dann ein ausgiebiges Picknick gut. Danach versuchten wir uns, bis auf die Jüngsten, die lieber alleine in einem Blockfeld herumkraxelten, am Waldschrat. Der „Erste Weg“ wurde von allen erfolgreich bewältigt. Ein herzliches Dankeschön geht an Ines und Dieter, die auch keine Probleme damit hatten, ihren Kinderwagen über die teilweise steilen Zugänge bis direkt an die Felsen mitzunehmen. Zum Abschluß noch ein Gesamteindruck: Sowohl zum Klettern als auch zum Wandern ist man in Thale und Umgebung gut aufgehoben!