Unsere erste Unternehmung nach den Sommerferien
führte uns ins östliche Harzvorland. Wir trafen uns am 14. September
an der Staatlichen Glasmanufaktur Harzkristall in Derenburg. In einem modernen
Ausstellungsgebäude konnten wir die reichhaltige Produktpalette betrachten.
Eine Hüttenführung zeigte uns anschließend Glasbläser bei
ihrer Arbeit.
 |
Auf der Teufelsmauer
Foto: Rainer Nitsche |
Nach diesem Einblick in ein traditionsreiches Kunsthandwerk fuhren wir nach Blankenburg
an den Fuß der Teufelsmauer. Bevor wir den „Großvater“,
den Aussichtsfelsen am westlichen Ende der Teufelsmauer, erkletterten, stärkten
wir uns in der daruntergelegenen gleichnamigen Gaststätte. Die Bedienung
war besonders kinderfreundlich, der Nachwuchs konnte sich die Wartezeit mit bereitgestellten
Spielen vertreiben. Die Umgebung bietet ein reiches Betätigungsfeld für
junge Kletteraspiranten, was unsere Kinder ausgiebig testeten. Vom Großvater
ging es auf dem Kamm der Teufelsmauer, einer steilen Sandsteinformation, Richtung
Osten. Geländer, Leitern und Krampen vermitteln ein Gefühl irgendwo
zwischen Wanderung und Klettersteig, was unseren Kindern offensichtlich bestens
gefiel und die Eltern zu erhöhter Vorsicht bewegte. Und dann passierte, womit
man bei gutem Wetter und während einer Familienwanderung kaum rechnet: Während
des Weges über den Kamm mit seinen vielen Einzelfelsen und Türmchen
hatten sich unbemerkt zwei Gruppen gebildet, die untereinander nicht mehr in Verbindung
standen. Zwar waren in beiden Teilen Handys vorhanden, aber die gegenseitigen
Rufnummern lagen jeweils im Auto. Pech!!!- Trotzdem können wir froh sein,
dass uns dieses Mißgeschick unter „harmlosen“ Umständen
passierte.
Die Verpflegungspause legten wir dann oberhalb Timmenrode am „Hamburger
Wappen“ ein. Auch hier wurde die Umgebung von den Kindern ausgiebig erkundet.
Danach ging es auf dem gleichen Weg zurück.
Vielen Dank an Familie Kassel, die die Wanderung vorgeschlagen und vorbereitet
hatte.