Sektion Braunschweig
 
Aus dem Mitteilungsblatt 2003/4
NN

Weiter auf dem Europäischen Fernwanderweg E5

von Bozen bis zum Gardasee

Im Jahr der Berge hat mich der E5 über die Nord- und Ostalpen nach Südtirol geleitet. Es ging von Oberstdorf nach Bozen. Heuer möchte ich es weiter durch die Autonome Provinz Trentino bis zum Gardasee schaffen.

Gleich oberhalb von Bozen werde ich allerdings noch nicht auf dem Fernwanderweg sein. Erst nachdem ich das Lagorai-Gebirge überquert habe, stoße ich auf die alpine Variante des E5. Später führt der Weg dann über die Hochebene von Lavarone, das Pasubio-Gebirge und über die Etsch zum Monte Baldo. Mein Ziel ist Malcesine an der Ostseite des Gardasees.

Unser Urlaubsort ist erneut die zwischen Schloss Tirol und Schloss Thurnstein gelegene Pension Unter-Schattmair-Hof in St. Peter. Der von der Familie Waibl vorbildlich geführte Landgasthof mit seiner riesigen Sonnenterrasse mit Ausblick auf Meran lockt uns immer wieder nach Südtirol. Es ist hier urgemütlich. Wir fühlen uns mehr als wohl.

Sonnabend, 12. Juli 2003

In aller Herrgottsfrühe strebe ich an der Pfarrkirche St. Peter vorbei Dorf Tirol zu. Schloss Tirol erhebt sich vis a vis. Kühle liegt in der Luft, Morgendunst über dem Etschtal. Die Sonne versteckt sich noch hinter den Sarntaler Alpen.

Mit Bus und Bahn reise ich an. Der Linienbus Nr. 7B bringt mich schließlich vom Bozener Hauptbahnhof nach Haslach. Zur Haselburg (406 m) geht es dann schon wieder per pedes hinauf. Danach wird es noch steiler. Ich bin auf dem Leiferer Höhenweg und genieße den Blick in das Etschtal. Ab Hochegger (1100 m) wird der Weg immer schmaler. Es geht jetzt auf und ab. Drahtseile helfen. Das Zirpen der Grillen begleitet mich. Eidechsen huschen über den Steig. Unter mir liegt das Brantental.

Einige Kilometer vor meinem Ziel wird es allerdings noch einmal ernst: Anstatt den Weg Nr. 1 unterhalb Schwabhof (795 m) nach Deutschnofen zu nehmen, wandere ich bergab in Richtung Leifers (500 m). Nach etwa drei Kilometern führt dafür der Wallfahrtsweg steil hoch nach Maria Weißenstein ( 1521 m). Gehzeit:31/2 Stunden.

Mittlerweile ist mein Wasservorrat aufgebraucht. In dem nicht mehr bewirtschafteten Gasthof Halbweg hilft mir jedoch ein altes Mütterchen mit einem kühlen Trunk wieder auf die Beine. Nach kurzer Rast schaffe ich den Anstieg zum Gasthof Munter (1363 m) in gut einer Stunde. Die restlichen 150 Höhenmeter lege ich bequem zurück. Ein freundlicher Mensch nimmt mich in seinem Wagen mit.

Ich finde Unterkunft im Hotel Weißenstein gleich neben dem Klostergelände. Nach einer heißen Dusche und zwei Bierchen falle ich erschöpft ins Bett.

Haslach - Haselburg - Leiferer Höhenweg - Hochegger - Schwabhof - Wallfahrtsweg - Gasthof Munter - Maria Weißenstein

Tourenlänge: 20,5 km ; Wanderzeit: 9¾ h ; Höhenunterschiede: 1800 m An- und 450 m Abstieg ( ohne Bus- und PKW-Fahrt )

Lagorai-Gebirge vom Kugeljoch
Lagorai-Gebirge vom Kugeljoch
Foto: Horst-Dieter Meißner

Sonntag, 13. Juli 2003

Ich finde mich ausgeruht zum Frühstück ein. Die Sonne steht schon hoch, als ich losgehe. Es wird sicherlich ein heißer Tag.

In Maria Weißenstein bin ich zwar wieder auf dem Fernwanderweg, folge der E5-Route jedoch nicht, sondern steige über Petersberger Leger ( 1529 m) und Neuhütt nach Jochgrimm (1990 m) hinauf. Auf der rechten Seite grüßen das Weißhorn (2317 m), links das Eggental und dahinter Latemar und Rosengarten. Das Schwarzhorn (2439 m) erhebt sich vor mir. Im Gasthof Jochgrimm mache ich Mittagspause.

Ich bin auf dem Weg Nr. 4, der mich nach Cavalese bringen soll. Der Abstieg vom Kugeljoch (1923 m) nach Daiano (1190 m) erfolgt zügig. Im Anschluss führt mich der Weg steil nach Cavalese (979 m) ins Fleimstal. Die Autonome Provinz Trentino ist erreicht.

Übernachten wollte ich auf der Alpe Cermis (2000 m). Die letzte Kabinenseilbahn verpasse ich leider. Ich übernachte daher im Hotel Panorama unweit der Talstation.

Maria Weißenstein - Petersberger Leger - Jochgrimm - Kugeljoch - Daiano - Cavalese

Tourenlänge: 19 km ; Wanderzeit: 6¾ h ; Höhenunterschiede:600 m An- und 1000 m Abstieg

Montag, 14. Juli 2003

Heute muss ich zeitig los. Ich habe die alpine Route durch das Lagorai-Gebirge gewählt, und bis zum Rifugio Manghen (2047 m) ist es noch ein langer Weg. Ein hartes Stück Arbeit liegt vor mir.

Mit einer der ersten Kabinenseilbahnen gleite ich auf die Alpe Cermis und weiter mit dem Sessellift zur Cermisspitze Paion (2228 m). Leider spielt das Wetter nicht mit. Ich stecke mitten im Nebel.

Forcella di Val Moena
Forcella di Val Moena
Foto: Horst-Dieter Meißner

Ich wende mich zunächst nach Süden abwärts zur Forcella di Bombasel (2180 m). In knapp einer Stunde bin ich an den gleichnamigen Seen (2268 m). Nach einigen Höhenmetern bin ich in einer Scharte. Es geht danach durch das Valle dei Laghetti di Lagorai wieder hinunter. Auf dem Weg Nr. 6 und später 316 erreiche ich die kleinen Lagorai-Seen (2270 m) und bin schon bald oben in der Forcella di Lagorai (2372 m).Der Nebel reißt für einige Augenblicke auf. Die Cima d`Asta (2847 m) erhebt sich unmittelbar vor mir und scheint mich zu erdrücken. Wenig später ist der Spuk vorbei. Alles ist wieder grau in grau.

Es geht weiter über den Passo Buse (2468 m). Drahtseile helfen mir um die Cima delle Stellune (2605 m). Der Lago delle Stellune schimmert später weiter unten dunkelgrün.

In der Folgezeit müssen noch einige Bergriesen umgangen werden. Es geht über Gesteins- und größere Felsbrocken. Aber ich bleibe auf etwa gleicher Höhe. Über die Forcella di Montalon (2133 m) führt der schmale Pfad zum Lago delle Buse (2060 m) hinab und von dort zum Manghen Pass ( 2047 m).

In der Passhütte gibt es zu meiner Überraschung keine Übernachtungsmöglichkeiten mehr. Ich verweile daher nur kurz und stärke mich mit einem Teller Minestrone.

Dann geht es weiter zum Passo Cadino (1954 m). Zunächst abwärts, später über Geröll-Serpentinen steil nach oben zum Bivacco A.N.A. al Mangheneti (2112 m). Zwangsläufig muss ich hier übernachten. Für mich eine ganz neue Erfahrung.

Cavalese - Paion del Cermis - Forcella Lagorai - Moene Joch - Passo Manghen - Bivacco al Mangheneti

Tourenlänge:18 km ; Wanderzeit: 9½ h ; Höhenunterschiede: 500 m An- und 350 m Abstieg ( ohne Seilbahn )

Rigugio Sette Selle
Rigugio Sette Selle
Foto: Horst-Dieter Meißner

Dienstag, 15. Juli 2003

Etwas ungemütlich ist es doch, in einem Biwak allein zu sein, auf einer Holzpritsche zu liegen, keine Zudecke zu haben und zu frieren. Ich bin daher auch sehr oft wach und wandere schon um 6.00 Uhr los. Die Berge sind früh morgens wieder in Nebel gehüllt.

Mein Nahziel ist der Cadinpass (2108 m). Zunächst steige ich auf Saumpfaden auf und ab, später über Geröll. Eine ziemliche Plackerei.

Gegen 11.00 Uhr bin ich am Cagnon-Pass (2121 m) auf der E5-Variante Alpina. Ab der Malga Cagnon di Sopra (1885 m) musste ich erneut aufwärtssteigen, bevor sich der Steig zum Rifugio Sette Selle (2014 m) endlich talwärts senkt.

Nachmittags habe ich heute frei. Ich sitze vor der Schutzhütte in der Sonne, die es jetzt gut meint, und schreibe den ersten Teil dieses Berichtes.

Bivacco al Mangheneti - Passo Cadin - Malga Cagnon di Sopra - Passo Cagnon di Sopra - Passo Palu - Rifugio Sette Selle

Tourenlänge: 10 km ; Wanderzeit: 5¼ h ; Höhenunterschiede: 600 m An- und 500 m Abstieg

Lago Erdemolo von der Forcella del Lago
Lago Erdemolo von der Forcella del Lago
Foto: Horst-Dieter Meißner

Mittwoch, 16. Juli 2003

Wieder hat sich Nebel eingestellt. Es weht ein frischer Wind. Aber dennoch fallen die gut 400 Höhenmeter Anstieg zur Forcella Sasso Rotto ( 2396 m) nicht leichter.

An der Forcella del Lago (2213 m) vereinen sich die beiden E5-Varianten wieder. Ich bin mittlerweile drei Stunden gewandert und muss nun wiederum leicht ansteigen. Bis zum Passo la Portella (2152 m) geht es dann wieder leicht absteigend auf einem Bergrücken entlang, der in einen Steig übergeht. An den Hängen weiden unzählige Schafe. Es beginnt der Aufstieg zum Monte Gronlait ( 2383 m). In einer Dreiviertelstunde habe ich es geschafft. Wieder habe ich einen herrlichen Rundblick auf die Bergwelt.

Bis zur Forcella Fravort (2155 m) gelange ich auf dem Kamm weiter abwärts, um dann zum Monte Fravort (2347 m) erneut steil anzusteigen. Zur Malga Masi (1712 m) geht es hinab. In einer weiteren Stunde bin ich in Vetriolo Terme (1482 m).

Um meine mithin schon überstrapazierten Gelenke zu schonen, nehme ich lieber um 18.05 Uhr den Kleinbus nach Levico Terme (506 m). Um die 1000 Höhenmeter hätte ich absteigen müssen.

Unten angekommen sind es noch 45 Minuten bis zum Albergo alla Vedova in Lochere. Das Hotel ist überbelegt. Nur mit Mühe erhalte ich ein Zimmer.

Rifugio Sette Selle - Monte Gronlait - Monte Fravort - Rifugio Malga Masi -Vetriolo Terme - Levico Terme - Lochere

Tourenlänge: 23 km ; Wanderzeit: 9½ h ; Höhenunterschiede:1000 m An - und 1250 m Abstieg ( ohne

Busfahrt )

Donnerstag, 17. Juli 2003

Noch im Rifugio Sette Selle habe ich zwei italienische E5-Wanderer kennengelernt,die ich gestern abend wieder getroffen habe. Ich schließe mich ihnen an.

Auf dem Sentiero C. Chiesa durch die Scuro-Schlucht
Auf dem Sentiero C. Chiesa durch die Scuro-Schlucht
Foto: Horst-Dieter Meißner

Die Italiener gehen vorweg. Ich keuchend hinterher. Wir arbeiten uns auf dem Klettersteig „Sentiero C. Chiesa“ durch die Scuro-Schlucht 800 Höhenmeter steil nach oben. „Solo per esperti“. Viele Seile, Leitern und Stege bringen uns nach ca. 2 3/4 Stunden auf die Piazzo Alto ( 1291 m). Mille grazie.

Für das erste ist es jedenfalls geschafft. Wir ruhen uns aus und fahren erst gegen Mittag mit dem Bus über die Hochebene von Lavarone bis Carbonare (1074 m). Doch dann geht es wieder zu Fuß weiter. Zur Malga Clama

(1256 m) und weiter zum Ex-Forte Cherle (1445 m) müssen wir nach oben. Bis zum Passo Coe (1732 m) sind es von hier noch rund drei Stunden.

Das Rifugio Passo Coe (1610 m) liegt hundert Höhenmeter von der Passhöhe entfernt. Also nur noch über den Grat, und wir sind an der Hütte.

Lochere - Scura-Schlucht - Piazzo Alto - Hochebene von Lavarone - Carbonare - Ex-Forte Cherle -Passo Coe -Rifugio Passo Coe

Tourenlänge: 13 km ; Wanderzeit: 6¾ h ; Höhenunterschiede: 1500 m An- und 100 m Abstieg ( ohne Busfahrt)

Freitag, 18. Juli 2003

Es ist ein herrlicher Morgen. Strahlend blauer Himmel. Ich bin früh unterwegs. Heute bin ich wieder allein. Meine Begleiter haben ihre Fernwanderung beendet.

Leicht aufsteigend geht es früh morgens durch Wiesen und Wälder zum Monte Maggio (1853 m). Die Aussicht ist wieder einmal unbeschreiblich: Hohe Gebirgszüge in allen Richtungen. Ich genieße das Panorama.

Über einige Bergrücken führt der Weg dann zum Passo della Borcola (1207 m). Das letzte Stück muss ich steil absteigen. Nach einer Stunde beginnt der qualvolle Gegenanstieg zur Malga Costa (1845 m). Die letzten 400 Höhenmeter windet sich der Pfad in Serpentinen nach oben. Es wird felsig. Eine Scharte wird überschritten, um dann zur Malga Buse Bisorte ( 1185 m) wieder leicht absteigen zu müssen. Den E5 habe ich inzwischen verlassen. Ich bin mitten in der Pasubio-Gruppe.

Ich komme an den „Sette Croci“ (2077 m), einem Mahnmal mit sieben Kreuzen, vorbei, um zunächst auf dem Weg Nr. 120 weiter stetig bergauf zu steigen, der mich zum Rifugio Papa (1929 m) führt.

Das Rifugio ist ein einfaches Unterkunftshaus des C.I.A. mit „Plumsklo“. Der Fernblick ist dafür umso grandioser. Dohlen kreisen um die Schutzhütte.

Rifugio Passo Coe - Monte Maggio - Malga Buse - Passo Borcola - Malga Costa - Malga Buse - Rifugio Papa

Tourenlänge: 13,5 km ; Wanderzeit: 7 h ; Höhenunterschiede: 1200 m An- und 800 m Abstieg

Sonnabend, 19. Juli 2003

Auf dem Weg zum Rifugio Fraccaroli unter der Cima Carega
Auf dem Weg zum Rifugio Fraccaroli unter der Cima Carega
Foto: Horst-Dieter Meißner

Kurz vor dem Rifugio Papa bin ich gestern wieder auf den E5 gestoßen. Zum Fugazze-Pass (1162 m) ist der Abstieg steil. 800 Höhenmeter sind zu überwinden. Auf der „Strada deghli Eroi“, der alten Kriegsstraße, sind auf steinigem Untergrund mehrere Tunnel zu passieren. Der Hüttenwirt nimmt mich jedoch mit seinem Off-Road-Fahrzeug bis zum Pass mit. Glück gehabt.

Der Aufstieg zur Scharte am Monte Cornetto (1611 m) ist mühsam. Zur Malga Boffetal (1435 m) geht es später steil nach unten. Bis zum Rifugio Campogrosso (1455 m) gibt es allerdings keine merklichen Steigungen mehr. Der Weg hat die Nr. 13.

In der Hütte nehme ich eine Stärkung für den kräftezehrenden Aufstieg zur Cima Carega auf 2259 m , den ich in drei Stunden bewältige, zu mir. Die Sonne brennt. Der Schweiß rinnt. Gleich unter dem Gipfel liegt das Rifugio Fraccaroli (2220 m). Die Hütte lädt zur Rast ein. Es eröffnet sich mir ein Ausblick, der ohne gleichen ist. Doch plötzlich zieht Nebel hoch.

Der Weiterweg senkt sich dann stet. Der Abstieg scheint nicht enden zu wollen. Ich wandere durch das Val di Penez hinab nach Ronchi (687 m) und bin wieder auf der Sonnenseite.

Erst gegen 18.00 Uhr treffe ich im Albergo Vicentini ein. Ich übernachte hier. Unter meinem Zimmerfenster scheint sich inzwischen das ganze Dorf versammelt zu haben. Irgendwann schlafe ich aber trotzdem ein.

Rifugio Papa - Fugazze-Pass - Monte Cornetto - Cima Carega -Rifugio Fraccaroli - Ronchi

Tourenlänge:19 km ; Wanderzeit: 8½ h ; Höhenunterschiede: 1300 m An- und 1800 m Abstieg ( ohne PKW- Fahrt )

Sonntag, 20. Juli 2003

Die letzte Tageswanderung liegt vor mir. Die Zeit drängt. Zunächst soll es mit dem Kleinbus „Pedrinolla“ nach Ala (180 m) und dann mit dem Linienbus bis Avio (131 m) gehen. Bis zur Bergstation der Seilbahn am Monte Baldo (1752 m) müssen aber trotz allem noch 1600 Höhenmeter bewältigt werden, um nach Malcesine am Gardasee schließlich hinabschweben zu können.

Den Kleinbus erwarte ich um 8.00 Uhr vor dem Gasthof. Anstatt erscheint ein junges Mädchen mit einem Privatwagen und chauffiert mich zum Bahnhof nach Ala. Fahrpreis: Euro 2.--. Dann die schlechte Nachricht: Sonntags gibt es keine weitere Busverbindung. Und so bleibt mir nur, meine Rückreise schon am frühen Morgen anzutreten.

Der EC bringt mich an der Etsch entlang über Rovereto und Trento nach Bozen. Ich steige um und fahre weiter nach Meran.

Um die Mittagszeit bin ich in unserem Urlaubsdomizil Unter-Schattmair-Hof in St. Peter. Ich werde freudig begrüßt. Unser Rauhaarteckel freut sich am meisten.

Auch diese Fernwanderung, die sehr viel Kraft und Schweiß gefordert hat, wurde im Alleingang bewältigt. Einsam gefühlt habe ich mich jedoch niemals.Trotz anspruchsvollster Tagestouren habe ich stets Zeit und Muße gehabt, die vielfältige Bergwelt ausgiebig zu genießen.

Dennoch: Solche Fernwanderungen sollte ich wohl künftig Jüngeren überlassen. Immerhin wurde auf dieser Tour an insgesamt 8 Tagen eine Wegstrecke um die 130 Kilometer zu Fuß zurückgelegt. Durchschnittlich waren an Höhenunterschieden 1100 Meter An- und 800 Meter Abstieg täglich zu bewältigen.

Horst-Dieter Meißner

Deutscher Alpenverein Sektion Braunschweig e.V.21. Oktober 2003