Sektion Braunschweig
 
Aus dem Mitteilungsblatt 2005/3
Familiengruppe

Paddel- und Zeltwochenende

... und Tim ist auch dabei!
... und Tim ist auch dabei!
Foto: Rainer Nitsche

Die diesjährige Wochenendtour der Familiengruppe führte am 25./26. Juni nach Langlingen an der Aller. Einige kannten das Ziel schon von einem runden Geburtstag, den unser Gruppenmitglied Ralf Hartzsch dort im Vorjahr gefeiert hatte. Als die ursprünglich vorgesehene Fahrt in den Spreewald wegen der Terminkollision mit dem Braunschweiger Nachtlauf ausfallen musste, hatten wir daher bald ein Ausweichziel gefunden.

Die Unternehmung begann allerdings wenig verheißungsvoll. Schon zu Hause hörten wir von einer Unwetterwarnung. Kaum hatten wir vor Ort unsere Zelte aufgebaut, gab es einen Platzregen. Wer nicht sofort Schutz fand, war bis auf die Haut durchnässt. Danach besserte sich das Wetter allmählich. Wir machten die Boote klar - eigene oder vor Ort gemietete - und paddelten flussaufwärts. Die Aller hat dort schon eine andere Größenordnung als die Oker oder die Oertze. Überholen oder Nebeneinanderfahren ist kein Problem.

Nach der Rückkehr begannen die Vorbereitungen für das Abendprogramm: Holz suchen, Holzkohle im Grill und Lagerfeuer anzünden, Essen vorbereiten. Die Kinder drängten sich nach der Aufgabe, das Feuer am Brennen zu halten. Aus einzelnen Zeltbahnen baute die ganze Gruppe einen gemütlichen Freisitz am Feuer. So ein Abend ist immer wieder ein besonderes Erlebnis, auch wenn die benachbarte Allerbrücke anscheinend ein wichtiger abendlicher Treffpunkt für die Landjugend aus der ganzen Umgebung ist, mit lauter Musik und Autolärm. Trotzdem waren die meisten Gruppenmitglieder am nächsten Morgen einigermaßen ausgeschlafen.

Eine reine Damencrew!
Eine reine Damencrew!
Foto: Rainer Nitsche

Nach dem Frühstück luden wir die Boote auf einen Anhänger und setzten sie im Schwarzwasser wieder ein. Dieses Flüsschen ist schon deutlich kleiner als die Aller. Wir befuhren es bis zur Mündung, von dort ging es auf der Aller wieder zum Zeltplatz zurück. Mittagessen vorbereiten, Zelte abbauen, die gesamte Ausrüstung wieder verstauen - Langeweile kam zu keinem Zeitpunkt auf. Die jüngere Generation nutzte die Gelegenheit zum Spielen im und am Wasser. Nach dem Mittagessen trennten sich unsere Wege. Einige hatten noch weitere Verpflichtungen, andere blieben bis zum Abend am Wasser.

All denen, die während der Vorbereitung oder vor Ort geholfen haben, sei herzlich gedankt.

Michael Krech

Deutscher Alpenverein Sektion Braunschweig e.V., 24. August 2005