Vom 16. bis 18. Juni war ich zu Gast in Braunschweig. Die Situation ergab, dass an diesem Wochenende bei Familie Krech „Familienpaddeln“ in Gifhorn angesagt war. Als Patenonkel von Maximilian kann man ein solches Programm nicht auslassen!
Als in Süddeutschland Lebender kennt man Paddeln oftmals nur als Kajak-Fahren in reißenden Gewässern, und so kann man das Seniorenalter erreichen, ohne jemals in einem Paddelboot gesessen zu sein.
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Entsprechend skeptisch waren die Gedanken an eine Tagespartie. Wie oft werde ich umkippen, was mache ich dann, wie lange wird die Kraft ausreichen? Skepsis und Neugier hielten sich die Waage und allein die Botschaft des Patenkindes „das schaffst du locker, Onkel“ ließen mich doch lockerer werden.
Am Jägerhof in der Nähe des Internationalen Mühlenmuseums war der Treffpunkt. Insgesamt 6 Familien waren gekommen: der Jüngste war Marlon Fähnrich mit seinen 3 Jahren und ich natürlich der Senior.
Der Anblick der Jüngsten ließ mich meine Vorab-Sorgen vergessen. Der Blick auf das ruhige Wasser, von dem man kaum sah, in welche Richtung es floss, vertrieb die letzten Bedenken.
Einen 4-Sitzer gab es nicht mehr, so blieb mir die Gelegenheit, mein erstes Paddelglück in einem 2 Sitzer mit der Mutter meines Patenkindes zu erleben.
Und was für ein tolles Erlebnis das war:
Fazit: Paddeln ist schön, in netter Begleitung noch schöner, in guter Gruppe ein Erlebnis.
Meiner Gastfamilie Dank für die Mitnahme und Ralf einen ganz großen Dank für die wunderbare und perfekte Organisation. Nur Mut! Für jede(n) ist so ein Tag ein tolles Erlebnis, und mir wurde erzählt, so etwas gibt es immer mal wieder als Programm-Punkt der Familien-Gruppe der Alpenvereinssektion Braunschweig. Schade nur, dass der Weg von München nach Braunschweig so weit ist, sonst wäre ich das nächste Mal sicher wieder mit von der Partie!
Christian Fahnberg