Im Herbst letzten Jahres stand die Frage an: „was machen wir im Winter“? Mehrheitlich entschieden wir uns dazu, einfach weiterzufahren. Eine gute Entscheidung. Trotz Neuschnee (22.12.07), Regen (19.01.08) und Sturm (01.03.08) hatten wir, zumindest in der Relation, schon häufiger schönes Bike - Wetter als im Sommer letzten Jahres.
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Foto: Andreas Hartmann
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22.12.2007
Teilnehmer: Kathrin Müller, Andreas Hartmann, David Molnar, Thomas Ferdinand, Volker Kath
Goslar (Parkplatz Osterfeld), Berufsförderungswerk, Forsthaus Ammental, Hahnenberg „Frühstücksplatz“, Randweg zum Gelmkeberg, „Erstbefahrung“ Eselstieg hinunter ins Gelmketal, im Gelmketal aufwärts zum Kaiserweg, Kleines Birkental über Eichenberg zur Okertalsperre, Lange Bramke hinauf zum Grenzweg am Kleintalsberg, Dicker Kopf, Sydecum, Waldschrat-Hütte, Ramseck, Taternbruch, Parkplatz Osterfeld.
Gesamthöhenunterschied: 1134m
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Foto: Andreas Hartmann
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19.01.2008
Das war nichts für Schwerenöter bei diesem Wetter (100 l/qm), und es hat trotzdem Spaß gemacht.
Start in Goslar am Osterfeld, über Maltermeister Turm und Herzberger Teich hinauf zur Schalke. Hinunter zum Auerhahn, hinauf zur Alten Harzstraße und schwierigen Trail mit Wildwasserpassagen runter zum Mundloch des Oker-Grane-Stollens der Granetalsperre (309m). Im Schüsseltal rauf zum Spielplatz und quer über nasse Wiesen und anschließendem Trail nach Goslar.
Gesamthöhenunterschied 705m, Fahrtzeit 2:53 Std.
02.02.2008
Teilnehmer: Andreas Hartmann, Burghard Suschinski, David Molnar, Thomas Ferdinand, Volker Kath
Start in Bad Harzburg (Gr0ßparkplatz) Riefenbachtal, Riefenbruch, Spitzenbachtal, Eiserner Weg (17K) ums Diabas Werk (inkl. neuer Umgehung) und Salzstieg bis Ju.-Heim Ahrendsberg, runter zum Oker-Stausee, auf Uferweg bis zur Vorsperre, im Kellwassertal (18D) hoch bis zum Parkplatz an der B4 Unterhalb von Torfhaus.
Ulmer Weg (18A u. 25G) bis Ski-Denkmal, Forstweg bis zur „Luisenbank“, danach rechts runter Richtung Romkerhall und auf der „Autobahn“ zum Parkplatz.
Streckenlänge: 35,8 km, Höhenmeter: 1100m, Fahrzeit: 2:53:34.Std.
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Foto: Andreas Hartmann
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Da sich Bad Harzburg bei der Ankunft wolkenverhangen präsentierte, waren wir bei der Vorbereitung alle doch etwas in gedämpfter Stimmung. Doch noch während wir das Riefenbachtal hinauf fuhren wurde es freundlicher. Die Schneedecke nahm mit jedem Höhenmeter zu, so dass wir in Höhe Riefenbruch eine geschlossene Schneedecke vorfanden. Auf dem neuen Weg ums Diabaswerk herum boten sich herrliche Aussichten auf das Okertal. Die Abfahrten (insbesondere die zur Okertalsperre) mussten aber mit "gebremsten Schaum" gefahren werden. Unter der Schneedecke war es vereist! Im Kellwassertal verschwanden bald die letzten Fußspuren, so dass wir bis zum Parkplatz an der B4 durch unberührten Schnee fahren konnten. Dies Erlebnis wurde uns noch durch Sonnenschein und herrliche Sicht auf die umliegenden Hänge mit den mit "Puderzucker" bestreuten Fichten versüßt.
Auf dem Ulmer Weg fing es an zu schneien. Noch vor dem Ski-Denkmal war es richtig schöner Schneefall. Die Entscheidung, dort nicht den Trail hinunter zur Eckertalsperre sondern geradeaus, den Forstweg zur Zufahrtsstrasse des Staudammes zu nehmen, erwies sich als absolut richtig. Die Schaltwerke und Kassetten vereisten mehr und mehr, so dass Veränderungen der Übersetzungsverhältnisse nur noch über die Kettenblätter vorgenommen werden konnten!
Kurz vor der "Autobahn" war es mit dem Schnee wieder vorbei. Trotzdem, "heizen" war nicht drin. Neu in den Weg gefallene Steine und ihn hinunter fließendes Wasser machten eine vorsichtige Fahrweise sinnvoller. Die anschließenden drei Sauna-Durchgänge wärmten uns wieder so richtig auf und danach weckten Bier/ Cola/ Apfelsaft auch unsere Lebensgeister.
16.02.2008
Teilnehmer: Andreas Hartmann, BurghardSuschinski, David Molnar, Markus Tschentscher, Volker Kath
Unsere Route führte von Parkplatz Osterfeld zum Maltermeister Turm. Von dort steil hinab zum Herzberger Teich und stetig ansteigend bis zur Schalke. Eisig hinunter zum Auerhahn, so dass Burghard die Freilaufzinken einfroren. Über die Alte Harzstraße hinauf zum Bocksberg mit anschließendem Singletrail nach Hahnenklee und über Bockswiese wieder hoch zum Auerhahn. Die Alte Harzstraße, dann zum Windsattel hinunter und über einen Trail mit höheren Anforderungen ins Granetal zum Mundloch des Oker-Grane-Stollens. Im Schüsseltal wieder hoch und zum Schluss: die Abfahrt über die Steinbergwiesen hinunter nach Goslar.
Streckenlänge: 34,2 km, Höhenmeter: 1083m, Fahrzeit: 2:49:09.Std.
01.03.2008
Sturmtief „Emma“ machte ein Fahren unmöglich!!!
15.03.2008
Teilnehmer: Kathrin Müller, Burghard Suschinski, Volker Kath
Da auf dem Brocken innerhalb der Woche noch ordentlich Schnee gefallen war, entschieden wir uns für eine Strecke in Richtung Goslar und fanden eine ideale Hardtail Strecke mit gut befestigten Forstwegen vor. Ausnahme: Pionierweg und „Autobahn“.
Vom Großparkplatz Bad Harzburg um den Papenberg und den Elfenstein herum (analog „H3“) zum Cafe Goldberg, die Goldbergstrasse hinauf zu den Kästeklippen, weiter zum Breitenberg und zum Waldjugendheim Ahrensberg, runter zum Oker-Stausee und durchs Kalbetal hoch zum Parkplatz unterhalb Torfhaus, Weg Nr. 18A und 25G weiter zum Ski-Denkmal, runter zur Ecker-Talsperre (Pionierweg), über die „Luisenbank“ rüber zur „Autobahn“ und somit runter nach Bad Harzburg.
Streckenlänge: 39,85 km, Höhenmeter: 1126m, Fahrzeit: 2:38:35.Std.
29.03.2008
Teilnehmer: Kathrin Müller, Andreas Hartmann, Burghard Suschinski, David Molnar
Fahrstrecke: Großparkplatz Bad Harzburg, oberhalb Harzburgs am Waldrand entlang Richtung Ottenhai, Ilsenburger Stieg nach Ilsenburg, Ilsetal und Großes Sandtal zum Kruzifix, durchs Große Maitzental ins Eckertal, an den Hausmannsklippen vorbei zu den Rabenklippen (Pause), weiter Richtung Wernigeröder Bank, kurz vorher links ab Richtung Ottenhai. Von hier an ging es, wie auf der Hintour oberhalb Harzburgs am Waldrand entlang, zurück zum Parkplatz.
Streckenlänge: 40,77 km, Höhenmeter: 978 m, Fahrzeit: 2:56:08.Std.
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Foto: Andreas Hartmann
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Vorsorglich hatten wir wegen der Schneefälle aus der Woche zuvor unsere Wandersachen mitgenommen. Bad Harzburg aber war schon so gut wie schneefrei. So entschieden wir uns für die Räder.
Den Ilsenburger Stieg wollten wir schon immer mal fahren. Was lag bei diesem Wetter näher? Bis Ilsenburg waren die Wege zum Teil matschig, aber schneefrei. Die im Anstieg gerissene Kette (Kathrin) konnte zum Glück schnell repariert werden. Oberhalb von Ilsenburg schloss sich die Schneedecke mehr und mehr. Bis hinauf zum Kruzifix waren die Wege geräumt und wir konnten gut fahren. Rüber zum Großen Maitzental aber musste geschoben werden. Die Talfahrt zum Eckertal ließ sich fahren, ging aber fürchterlich in die Unterarme. Im Eckertal runter war die Schneedecke teilweise festgefahren. Es verriss uns jedes Mal die Lenkung. Zum Gasthaus Rabeklippen hoch musste wieder geschoben werden. Die Pause dort tat richtig gut.
Der vorgesehen Weg zum Kreuz des Deutschen Ostens ließ sich nicht befahren, so ging es gerade aus weiter wieder in Richtung Ilsenburg. Die Schneedecke ging sehr schnell zurück und so konnten wir schon bald in Richtung Ottenhai abbiegen Eine schöne Abfahrt auf der sich häufig schöne Ausblicke auf das Harzvorland boten.
Vom Ottenhai an ging es wieder auf den Schotterwegen oberhalb Bad Harzburgs immer entlang des Waldrandes. Jetzt in umgekehrter Richtung und somit zurück zum Parkplatz.
Burghard Suschinski
Alle Bilder Andreas Hartmann