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Wie funktioniert die Straßenbahn...
Foto: Wolfgang Hartzsch
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Am 1. März 2008 besichtigte die Familiengruppe das Straßenbahndepot.
Das Wetter war zwar nicht so gut, trotzdem hat mir die Besichtigung sehr gut gefallen. Erst ging es ins Depot, dort können auf 17 Gleisen bis zu geschätzten 40 Straßenbahnen abgestellt werden. Vier der Gleise sind für Reparaturarbeiten vorgesehen. Außerdem gibt es noch ein Gleis für tägliche Reparaturarbeiten bei Einsatzwagen (z. B. 1 E) und gleichzeitig ist dies die Waschstraße.
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Spielplatz Straßenbahntür. Aber nur ausnahmsweise!
Foto: Wolfgang Hartzsch
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Viele meinen, eine Straßenbahntür sei gefährlich. Das stimmt aber eigentlich nicht. So eine Tür ist sogar zweifach gesichert. Erstens hat die Tür einer Straßenbahn einen automatischen Tastsensor in dem schwarzen Streifen an den Türkanten. Wenn der Sensor stark zusammengedrückt wird, wird ein Befehl an die Tür gesandt, dass sie nicht schließen darf. Außerdem gibt es noch zwei Lichtschranken. Im Normalfall hat man drei Sekunden, um eine der beiden Lichtschranken zu blockieren, tut man das nicht, schließt sich die Tür wieder.
Hat sich jemand schon mal gefragt, was diese komischen Zahlen auf der Straßenbahn bedeuten (z. B. 0755 oder 0051)? Die ersten beiden Ziffern geben das Baujahr an (hier 2007 und 2000) und die zweiten Beiden die Position des Fahrzeugs innerhalb des Baujahres. Bei den Bussen geht das bei 01 los und bis 50, bei den Straßenbahnen geht das von 51 bis 70 und bei den Straßenbahnanhängern von 71 bis 90. Im Depot stehen dann noch die beschädigten Straßenbahnen 0756 und 0757.
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Nachwuchsstraßenbahnfahrerin Leandra
Foto: Wolfgang Hartzsch
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Schließlich durften die Kinder noch selbst eine Straßenbahn um das Depot herum steuern. Dafür erhielten alle eine Urkunde über den Erwerb des „Ehrenführerscheins für die Straßenbahn“.
Zum Abschluß fuhr Matthias, der Fahrlehrer der Verkehrs-AG und unser Führer vom Betriebshof, mit uns noch zum Radeklint (Inselwall) und zurück.
Es war eine tolle Unternehmung.
Wir danken Matthias und der Verkehrs-AG!
Max Krech