Sektion Braunschweig
 
Aus dem Mitteilungsblatt 4/2008
Mountainbike-Gruppe

Treffen am 27.09.2008 in Bad Harzburg

Teilnehmer: Burghard Suschinski, David Molnar, Volker Kath

Wetterbedingungen: sonnig, kühl, trocken und windstill. Temperaturen: +8,0 - 19,0° C

Die nahezu idealen Bedingungen versetzten uns in allerbeste Stimmung.

Durch unwegsames Gelände
Durch unwegsames Gelände
Foto: Burghard Suschinski

So entschlossen wir uns, bis in die Umgebung von St. Andreasberg zu fahren. Eine absolut richtige Entscheidung, die uns wunderschöne, teilweise unbekannte Wege und nicht zuletzt nur wenige Kontakte mit Wanderern bescherte, uns aber aufgrund des Streckenprofils auch einiges abverlangte. Jeder von uns hatte zwischendurch einmal den einen oder anderen kleinen „Durchhänger“. David nach der Pause am Oderteich allerdings auch die „zweite Luft“.

Fahrstrecke:

Parallel zur B4 zum Radau Wasserfall, über Salzstieg ans Ende des Kellwasser Tales, steil hinauf zum Parkplatz unterhalb der DJH Torfhaus, Verbindungsweg zur „Steile Wand“ bzw. Wolfswarte, Clausthaler Flutgraben, über die B242 auf den Rundweg „Drei-Bode-Steine“, am Fischbach entlang bis kurz vor St. Andreasberg, Trail zu den „Drei-Bode-Steine“, Forstwege nach Sonnenberg, Wanderweg von Sonnenberg zum Oderteich, Auerhahnweg zum Parkplatz unterhalb der DJH, runter ans obere Ende des Kellwasser Tales, hinauf zum Salzstieg, Salzstieg hinunter und vorbei am Radau Wasserfall zurück zum Großparkplatz Bad Harzburg.

Tachowerte:

Streckenlänge 56,73 km
reine Fahrzeit 4:22:21 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit 12,9 km/Std.
Max. Geschwindigkeit 54,1 km/Std.
Höhenmeter 1290 m
Höhenmeter 1302 m
maximale Höhe 706 m
durchschnittliche Steigung 6 %
durchschnittliches Gefälle 5 %
maximale Steigung 27 %
maximales Gefälle 28 %
Temperatur min.: 8 °C
Temperatur max.: 19 °C
Verbrauchte kcal ca. 2800

Bericht:

Über den Radau Wasserfall ging es hoch zum Salzstieg, dort nach rechts über die B4 hinunter zum Ende des Kellwasser Tales, dort gleich wieder steil hinauf zum Parkplatz unterhalb der Jugendherberge. Der Verbindungsweg zur „Steile Wand“ bzw. Wolfswarte war noch ziemlich matschig, so dass kurzfristiges schieben/ tragen erforderlich wurde. Der Weg entlang des Clausthaler Flutgrabens war nicht nur wegen der verwunschenen Landschaft mit tollen Ausblicken auf den Brocken und Wurmberg ein Gedicht. Kurz die B242 gequert und schon gings auf dem Rundweg „Drei-Bode-Steine“, immer an der Sieber entlang das Gr. Sonnental hinunter. Leider nur Asphalt! Steil ging es am Fischbach entlang wieder nach oben. Dabei sind wir, der Ausschilderung folgend auf den Weg 6D und damit einem Weg zu weit nach Süden gekommen. Der kleine Trail, den wir oben nahmen, führte deshalb nicht wie erwartet zum Sonnenberger Graben, sondern direkt zum „Drei-Bode-Steine“. Die danach folgenden Forstwege führten in ziemlichem Zickzack immer wieder rauf und runter. Hinter der Schutzhütte am 16C kamen wir auf den Rundweg von Sonnenberg. Es ging links oder rechts. Wir entschieden uns für rechts. Leider führte uns das auf die Straße (ca. 1km) von Sonnenberg nach St. Andreasberg. Der Wanderweg von Sonnenberg zum Oderteich entschädigte aber wieder für den Asphalt.

Besser/ schöner und leichter wäre es möglicherweise gewesen, wenn wir den Weg 16E, der hinter dem Intern. Haus Sonnenberg vorbei direkt zum Oderteich zurück führt, gewählt hätten.

Die Fitness Riegel, die wir uns bei der Pause am Oderteich genehmigten, bewirkten zumindest bei David einen ordentlichen Schub. Er war danach nicht mehr zu halten! Über den Auerhahnweg ging es weiter zum Parkplatz unterhalb der DJH. Leider war der Rundwanderweg Torfhaus auf halben Weg gesperrt. Wir nahmen den nächstbesten Weg talwärts. Der aber führte uns wieder ans obere Ende des Kellwasser Tales, so dass wir, um wieder zum Salzstieg zu gelangen, ordentlich hinauf mussten. Vielleicht genossen wir deshalb den Weg über den Salzstieg und Radau Wasserfall hinab nach Bad Harzburg umso mehr!

Geschafft, aber doch sehr zufrieden erreichten wir kurz nach 17:00 Uhr wieder den Großparkplatz Bad Harzburg.

Burghard Suschinski

Deutscher Alpenverein Sektion Braunschweig e.V., 22. November 2008