Sektion Braunschweig
 
Aus dem Mitteilungsblatt 3/2009
Mountainbike Gruppe

Treffen am 20.6.2009 in Torfhaus

Teilnehmer:

Burghard Suschinski, David Molnar, Jan Frischkorn, Thomas (Ferdi) Ferdinand, Thomas Graf, Volker Kath

Wetterbedingungen:

Sonne, Regen, Sonne, Hagel und Sonne

Temperaturen:

+7,0 - 22,0° C

Fahrstrecke:

Den Rundwanderweg Torfhaus hinunter zum Clausthaler Flutgraben und diesen weiter bis zur B242. Hier an der Sieber hinunter bis kurz hinter „Stumpfer Stein“. Umgedreht und wieder hoch zur Abzweigung (16D) nach Hanskühnenburg. Auf dem „14B“ hinüber und auf dem „13B“ hoch zur Hanskühnenburg. Nach kurzer Pause auf dem „10S“ immer auf dem Wanderpfad alle Fahrwege querend vorbei am Ackerblick hinunter nach Riefensbeek. Auf dem „10K u. 6B“ an Kamschlacken vorbei, in Höhe „P“ die B498 gequert und dem „14C“ bis „Gr. Wehr“ gefolgt. Hier weiter auf dem „14B“ und nach dem „P“ kurz der B242 sowie B498 folgend auf den „5H“ abgebogen, wo am „P“ die B498 nochmals gequert werden musste. Nach ca. 100 m auf den Dammgraben abgebogen und diesem bis zur Abzweigung Gustav-Baumann-Weg gefolgt. Auf diesem Fahrweg ging es 5 km stetig ordentlich bergauf bis zur Wolfswarte. Auf dem „18B“ hinunter zur Harzhochstrasse und weiter wieder hinauf zurück zum Torfhaus.

Tachowerte! Tacho GPS

Streckenlänge 56,15 km
reine Fahrzeit 4:07:09 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit 13,6 km/Std.
Max. Geschwindigkeit 61,3 km/Std.
Höhenmeter  1922 m
Höhenmeter  1278 m
maximale Höhe 864 m
durchschnittliche Steigung 7 %
durchschnittliches Gefälle 11 %
maximale Steigung 22 %
maximales Gefälle 38 %
Temperatur min.: 7 °C
Temperatur max.: 22 °C
Verbrauchte kcal ca. 3000

Das war eine richtig anspruchsvolle und schöne „Sonne-Regen-Hagel“ Tour.

Bis nach Bad Harzburg war es schön und trocken, auf der Fahrt hinauf zum und auf dem Torfhaus aber hat es ganz heftig geregnet. So überlegten wir, ob es wohl sinnvoll wäre von woanders aus zu starten. Aber kurz darauf wurde es von Westen her wieder heller und so entschieden wir uns, wie geplant, vom Torfhaus aus zu starten.

Thomas hatte mittels GPS eine Tour vorbereitet, was wir dankend annahmen.

Der zum Torfhaus-Rundweg gehörende Trail war zwar nass, ließ sich aber ordentlich fahren. Auf der Querverbindung zum Clausthaler Flutgraben nahmen Thomas und David, nicht ganz freiwillig, erst einmal ein ordentliches Moorbad.

Wanderer waren bis auf eine 5er Gruppe gleich zu Anfang bis zur Hanskünenburg nicht unterwegs und die 3 uns auf dem Weg am Flutgraben entgegen kommenden Radler waren leicht passiert. Schnell war die B242 erreicht und schon ging es rasant auf Asphalt an der Sieber entlang ins Tal. Dass wir die Brücke und somit den Abzweig zur Hanskühnenburg übersehen hatten, merkten wir erst in Höhe „Stumpfer Stein“. Also ging es die ca. 2 km wieder zurück nach oben. Der 16D und der 14B (hier erwischte uns der echt fiese Hagel) waren gut ausgebaute Forstwege, so dass wir das Zwischenziel (Hanskühnenburg) schnell erreichten. Dies, nicht ohne das letzte Stück (13B) noch eine ordentliche Steigung hinter uns zu bringen.

Obwohl der Gastraum schön warm und gemütlich war ging es schon bald weiter. Es hatte wieder aufgehört zu regnen und der 10S, für den wir uns anstelle des 10L bzw. 10J entschieden, entpuppte sich als Glücksgriff. Ein richtig schöner, teilweise ordentlich steiler Trampelpfad, der sich trotz der vielen, jetzt nassen Wurzeln noch ordentlich befahren ließ. Mit der Hilfe eines Anwohners fanden wir in Riefensbeek schnell den Einstieg zum Forstweg hinüber nach Kamschlacken. Kurz die B498 gequert und schon ging es flott den Forstweg 14C hinauf zum „Gr. Wehr“. Unter tollen Ausblicken ins Tal als auch in die Landschaft erreichten wir auf dem fast ebenem Forstweg 14B schon bald die Kreuzung B242/ B498.

Nachdem wir auf dem Weg Richtung Altona eine Bach nebst Frischlingen bei der Nahrungssuche kurz gestört hatten querten wir die B498 und bogen auf den Weg am Dammgraben ein. Da auch hier außer uns niemand unterwegs war, kamen wir flott voran und erreichten schon bald die Abzweigung hinauf zur Wolfswarte. Dieser 5 km lange, ordentliche Anstieg ist einerseits zwar ein wenig öde, andererseits aber eben gut für die Kondition.

Nachdem wir auf der Wolfswarte noch kurz den Ausblick auf Altenau, Schulenberg (bunte Tupfen im dunklen Grün) sowie das Harzvorland genossen hatten ging es flott den Trail, der allen deutlich leichter und kürzer vorkam als bei der Erstbefahrung, hinunter zur Harzhochstraße.

Noch kurz die Querverbindung hinüber zum Parkplatz unterhalb der JH und den Trampelpfad entlang der Straße hinauf zum Parkplatz Torfhaus und schon waren wir, ordentlich verdreckt und kaputt, aber sehr zufrieden über die schöne Tour, wieder an den Autos.

Burghard Suschinski

Deutscher Alpenverein Sektion Braunschweig e.V., 2. August 2009