So heißt die Überschrift, doch was war den an dem Kurs erfolgreich?
Angefangen hat es mit der vermehrten Nachfrage von Eltern, „Wie kann ich alleine mit meinem Kind klettern gehen? Mein Kind ist doch viel leichter als ich… Geht das überhaupt? Und wenn ja, WIE?“
Um diese Fragen beantworten zu können, haben wir das erste Eltern- Kind- Klettern als einen Wochenendkurs angeboten. Und wie es schon in der Überschrift heißt, haben wir die Fragen auch beantwortet. Doch erfolgreich heißt für uns mehr als nur Antworten zu geben.
Es war also soweit, am Wochenende des 15./16. August fand der Kurs statt:
Samstag 10 Uhr an der Kletterwand. Gemäß deutscher Pünktlichkeit waren alle 10 Teilnehmer (Testkandidaten) anwesend. 5 Seilschaften zu je einem Erwachsenen und einem Kind/Jugendlichen.
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurde klar, für den ersten Tag wird der Kurs in zwei Gruppen aufgeteilt. Während einige bereits einen Anfängerkletterkurs, ebenfalls über unsere Sektion, gemacht hatten, waren andere Seilschaften noch nicht so vertraut mit Seil und Gurt.
Doch zuerst ein paar lockere Aufwärmübungen für alle. Ein gordischer Knoten, der sich leider als nur wenig gordisch herausgestellt hat, ein paar Boulderspiele an der Kletterwand. Und ab hier hieß es zunächst einmal - getrennte Gruppen.
Gruppe A(nfänger) wurden die wichtigsten Kletterbasics gezeigt und alle erprobten diese natürlich sofort selbst.
Gruppe F(ortgeschritten) begann direkt mit dem Klettern, extra Hinweise und Tipps gab es aber auch für diese Seilschaften, etwa wie das Kind seine Eltern sichern kann, welches Sicherungsgerät sich dabei anbietet und was noch so beachtet werden muss. Bereits nach kurzer Zeit konnten beide Gruppen gemeinsam an der Wand klettern, doch blieben die einzelnen Seilschaften lieber unter sich.
Sonntag, 10Uhr, Parkplatz am Waldhaus Oker. Alle waren da.
Heute stand für viele nun auch der erste Kontakt mit dem Harzer Granit auf dem Programm. In einer Guten Morgen- Auffrischungsrunde wurden die Erfahrungen des vorausgegangenen Tages besprochen und natürlich mit ein bisschen mehr Theorie ergänzt, da die Natur nicht immer so bereitwillig eine einfache Standsicherung für das Kind bereit hält und eventuell eine andere Sicherungsmethode gewählt werden muss. Ihr Kletter- und Sicherungskönnen konnten dann auch alle an diesem schönen Sonntag, der seinem Namen alle Ehre gemacht hat, unter Beweis stellen. Mit viel Freude, Motivation und einem deutlich lockeren Umgang unter den Teilnehmern konnten viele Toprope- Routen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade erklettert werden. Geschafft und glücklich hatten wir den Kurs am späten Nachmittag mit einer gemütlichen Abschlussrunde beendet.
Alle Teilnehmer waren sehr zufrieden mit dem Aufbau des Kurses, wenig, aber ausreichend Theorie, viel Klettern und das Kennenlernen neuer Seilschaften wurde gelobt. Alle vorab gestellten Fragen konnten beantwortet werden und natürlich auch noch vieles darüber hinaus. Ein Wunsch wurde jedoch laut: MEHR klettern! … aber das kennen wir wohl alle J und genau das bedeutet Erfolg für uns.
Wir wünschen allen Teilnehmern unseres Kurses weiterhin viel Spaß beim Klettern!
Roman Sendrowski und Daniela Theuerkauf