Sektion Braunschweig
 
Aus dem Mitteilungsblatt 4/2009

Kreuzfahrt durchs Steinerne Meer

Die Bergwander- und Kletter-Tour begann mit dem Schiff Jenner an der Schiffslände von Königssee. Mit 68 weiteren Passagieren saßen wir enggepackt im Boot und lauschten dem Trompeten-Solo des Schiffsführers vor der Echowand. Dieses Echo würde uns weiter verfolgen, aber wir ahnten das noch nicht. An der ersten Haltestelle Kessel verließen wir das Boot – als einzige - , schulterten die Rucksäcke und stiegen auf einem bequemen Serpentinen-Weg die den Königssee auf der Ostseite begrenzende Kesselwand empor, von einem Aussichtspunkt zum nächsten, immer höher über den See. Und über eine Stunde lang hörten Gisela und ich nun alle fünf Minuten ein Trompeten-Solo mit Echo – bei dem schönen Wetter war Hochbetrieb auf dem See. Neben Alpenklängen hörten wir die „Mühle im Schwarzwälder Tal“, „Kleines Echo, liebes Echo“ und den Gassenhauer, der mit der Zeile endet „… stehn wir im Alkohol, bis an die Knie“. Über eine Stunde lang Trompeten-Konzert mit wechselnden Solisten.

Königsee
Königsee 
Foto: Horst Körner

Halbwegs, auf der Gotzentalalm holten wir unsere Mittagsstullen heraus. Nach knapp 5 Stunden hatten wir dann den 1100 Meter Anstieg zu unserem heutigen Ziel, der Gotzenalm geschafft und waren überwältigt von der sich vor uns ausbreitenden Szenerie. Auf einer flach nach Süden abfallenden Wiesenfläche liegen malerisch mehrere Almhütten, die größte das Berggasthaus Gotzenalm. Die Almwiesen werden nach Süden begrenzt durch eine bucklige Tannenwaldung, über der dann in einiger Entfernung sich das Steinerne Meer ausbreitet – vom Hochkönig im Südosten über Hochseiler, Funtensee-Tauern, Schönfeldspitze und Hundstod bis zu Watzmann im Westen. Nach Osten begrenzen Schneibstein und Kahlersberg den Blick – insgesamt ein überwältigendes Panorama, das wir dann den Nachmittag auf der Wirthaus-Terrasse genossen haben. Kaum weniger beeindruckend nach einem zehn Minuten Spaziergang über die Wiese der Tiefblick vom Feuerpalfen (1741 m) auf den mittleren Teil des Königssee mit St. Bartholomä, die darüberliegende Eiskapelle und den Ansatz der Watzmann-Ostwand. Der obere Teil hüllte sich am Spätnachmittag in Wolken.

Gisela und ich bezogen für die Nacht ein Eckzimmer, das nur von draußen zugänglich ist, eine Art Winterraum. Hinter der „Stalltür“ verbarg sich ein 2x2 m² Raum mit dem obligaten Etagenbett – genug für uns und fern aller Schnarcher. Der nächtliche Gang zur Toilette bescherte einen märchenhaften Sternenhimmel: die Milchstraße von OSO nach WNW mit der Wega im Zenit und dem großen Wagen im Norden. Im Osten begann es bereits leicht zu dämmern, und der Morgenstern leuchtete als hellster Stern über dem Kahlersberg.

Funtensee im Morgendunst
Funtensee im Morgendunst von der Terasse des Kärlinger-Hauses  
Foto: Horst Körner

Die klare Luft des nächsten Morgens bot noch einmal das gesamte Bergpanorama in einem anderen Licht. Dieser Tag wurde ein „Hammertag“, denn wir brauchten 10½ Stunden bis zum nächsten Quartier, dem Kärlinger-Haus am Funtensee – aber was für ein Erlebnis. Im Landtalgraben begeisterten uns die vielen Alpenblumen, und ein Fotohalt folgte dem nächsten. Der Hanauer Steig unterhalb der Teufelshörner bot dann faszinierende Tiefblicke auf den Obersee und den weiter entfernt liegenden Königssee. Der Weg selber erwies sich jedoch als sehr vermurt und insgesamt in schlechtem Zustand. Auf der Wasseralm in der Röth konnten wir dann bei unserer Mittagspause für den Weiterweg neue Kräfte tanken und hatten das auch nötig. Höhepunkt der Nachmittagswanderung war dann das Halsköpfl (1719 m) mit einem anderen phantastischen Tiefblick auf den Königssee mit sechs, sieben Schiffen, die man von hier aus über 1000 Meter über dem See ausmachen konnte. Die dann folgende Karwanderung führte durch uriges Gelände: immer wieder ältere Bergstürze überdeckt von dichtem Zirbenbestand, sodass der Steig einen verwickelten Verlauf nahm und immer wieder einen neuen einsamen Karsee berührte. Ein verwunschener Landstrich aber mühsam über Stock und Stein zu gehen, insbesondere dann, wenn man schon Stunden unterwegs ist. Tiefes Aufatmen bei uns beiden, als wir endlich auf den Hauptwanderweg zum Kärlinger-Haus stießen.

Das Kärlinger-Haus am Funtensee erreichten wir, als die letzten Sonnenstrahlen es beschienen, die Berge im Hintergrund standen noch in vollem Glanz. „Hütte voll belegt“, bekamen wir zu hören –„ aber macht´s euch keine Sorgen, wir bringen euch schon unter, kommt´s um halb acht wieder“. Die weitläufige, gestufte Außenterrasse war dicht besetzt, aber auch wir fanden dort noch einen Platz für uns und unser Weizenbier. Bergfreunde aus der Pfalz, die wir am Vorabend kennengelernt hatten und die heute den gleichen Weg gegangen waren, machten Platz und wir tauschten unsere Erfahrungen aus. Für die Nacht wurden wir im Winterraum untergebracht – wieder. Diesmal allerdings mit zwanzig anderen zusammen und den damit verbundenen Schnarchgeräuschen und dem An- und Abschalten der Wasserversorgung. Aber irgendwann hörte man nichts mehr, man schlief nach der langen Tagesetappe.

Riemann-Haus mit Sonnenstein
Riemann-Haus mit Sonnenstein, Pinzgau und Hohen Tauern  
Foto: Horst Körner

Am nächsten Morgen hatte sich über dem Funtensee – Deutschlands Kältepol - eine wabernde Nebeldecke gebildet, die von der aufsteigenden Sonne dann aber doch schnell aufgesogen wurde. Dieser Tag wurde mit dem Aufstieg von 1700 m auf fast 2200 m ein Blumentag. Enziane in den verschiedensten Formen und Farben, Arnica, Schwefel-Anemonen, Edelrauten und vereinzelt noch späte Alpenrosen, die Hauptblütezeit dieser rot-rosa Blumen war schon vorbei. Immer wieder zückte ich meinen Fotoapparat in der zunächst grünen später grauen karstigen Landschaft. Und vor uns immer die steile Pyramide, genauer gesagt der Tetraeder der Schönfeldspitze mit den beängstigend steilen Flanken: unser Berg, aber erst morgen. Bei einem unserer Blumen-Stopps gesellte sich ein älterer Hamburger zu uns und schwärmte über die Schönheit der Blumen, der Landschaft und des Ausblicks. Wie wir hatte er wochenlang den Wetterbericht verfolgt, um endlich eine Schönwetter-Periode in den Alpen zu erwischen. Er war rundum glücklich.

Das Riemann-Haus – unsere nächste Station – erreichten wir nach vierstündigem, vielfach unterbrochenem Aufstieg und waren fasziniert von seiner Lage direkt an der Westwand des prägnanten Sommerstein in der Ramseider-Scharte. Sowie diese Alpenvereins-Hütte der Sektion Ingolstadt ins Blickfeld kommt, schaut man auch hinab ins Land um Saalfelden und Zell am See. Alle Skiberge von Saalbach-Hinterglemm liegen aufgereiht vor uns, darüber leuchtet blass der Firn des Groß-Venedigers. Weiter östlich geht das Panorama gerade noch bis zum Kitzsteinhorn, dann beschneidet die senkrechte Wand des Sommersteins den Blick. Den halben Nachmittag verbrachten wir im Liegestuhl unterm Sonnenschirm auf der niederen Terrasse und ließen den lieben Gott einen guten Mann sein. Das Riemann-Haus ist eine sehr gemütliche Hütte, in der man sich wohlfühlen kann. Äußerlich ist es weniger ansehnlich, aber praktische Gesichtspunkte sind da wohl wichtiger.

Auf dem Gipfel der Schönfeldspitze
Auf dem Gipfel der Schönfeldspitze  
Foto: Horst Körner

Der nächste Tag galt der Schönfeldspitze (2653 m), dem dominierenden Berg im Steinernen Meer. Das Gelaufe durch die steinigen Wellen des Steinernen Meeres kannten wir schon vom Vortag und das fortdauernde Geblöke der Schafe auch. Zudem wurde uns anschaulich gemacht, auf welche Weise eine Hochgebirgshütte die Firnfelder zur Erlangung von Trinkwasser anzapft. Um zur Schönfeldspitze zu kommen, mussten wir erst den von Westen heranführenden Verbindungsgrat zum Wurmkopf erklimmen. Der markierte Steig entwickelte sich zu einer kurzweiligen Kletterei im 2. Schwierigkeitsgrad – das machte riesig Spaß. Den Grat erreichten wir schließlich dort, wo der Gipfelaufbau unseres Berges beginnt. Es folgte dann eine Querung der nahezu senkrecht nach Maria Alm abfallenden Südwand auf einem ansteigenden Band. Dieses rote Band, entstanden durch eine etwa einen Meter dicken Sedimentschicht aus relativ weichem Eisenstein (Hämatit) führt zum Ostgrat des Berges, über den der Schlussaufstieg über harte, steile Kalksteinschrofen nach oben geht. Den Gipfel krönt statt eines normalen Kreuzes eine überlebensgroße Holzplastik der Mutter Maria, die ihren leichenstarren Sohn quer auf den Armen trägt, eine ungewöhnliche und beeindruckende Pietà. Dem Eindruck dieser Gipfelplastik kann man sich schwer entziehen, sie hat schon einen übermächtigen Charakter. Aus einiger Entfernung sieht man die Details aber nicht mehr, man sieht nur die Gesamtform, und das ist dann wieder die eines Kreuzes.

Der sonnige Tag und der Platz boten einen exzellenten Ausblick. Jetzt waren die ganzen Hohen Tauern zu sehen – vom Ankogel über die Glockner- und Venedigergruppe bis zu den beginnenden Zillertalern. Nach Norden und Osten im Tiefblick das hellgraue Gewoge des Steinernen Meeres und schon recht weit weg der Hochkönig. Im Norden – wie immer bei dieser Tour – Watzmann, Hochkalter und Hundstod, sowie recht unscheinbar in einer Spalte der Landschaft der Nordteil des Königssees. Von Ferne grüßt der Dachstein. Nach der Mittagspause am windstillen Gipfel der kurzweilige Abstieg, wobei wir auf halber Höhe einer Vierer-Gruppe mit voluminösen Rucksäcken begegneten, die offensichtlich von dem Kletteranstieg überfordert war. Zurück zum Hauptweg über das Steinerne Meer, das empfahlen wir ihnen und das taten sie dann auch. Man hatte die auf der Karte eingezeichnete Gipfel-Überschreitung als Wanderweg gedeutet. Nach insgesamt gut sechsstündigem Ausflug auf diesen vielleicht schönsten Gipfel der Berchtesgadener Alpen – man sieht ihn schon vom Königssee aus – waren wir wieder zurück auf dem Riemann-Haus.

Steinernes Meer
Steinernes Meer
Foto: Horst Körner

An diesem Nachmittag trübte es sich ein und ein mächtiges Gewitter ging über uns runter – wehe denen die jetzt draußen waren. Am Abend hörten wir dann Berichte von einigen, die das Gewitter voll erwischt hatte. Keinen trockenen Faden mehr am Leibe und auch die Rucksäcke durchnässt. Na ja, jetzt hatte uns eine Tieffront erreicht, aber für die nächsten Tage war schon wieder schönes Wetter angesagt, nur der nächste Tag sollte noch kühl und regnerisch bleiben.

Am nächsten Morgen war dann erwartungsgemäß dicke Nebelsuppe. Dieser Tag demonstrierte uns, dass wir die Anoraks nicht umsonst mitgenommen hatten. Wie Rumpelstilzchen stapften wir den Eichstätter Weg durch die Steinwüste im mehr oder minder dicken Nebel zu unserem nächsten Ziel, dem Ingolstädter Haus. Im Mittelstück dieses Steiges regnete es zeitweise ganz ordentlich, aber Gott sei Dank kein Gewitter. In einer solchen Atmosphäre richtet man die Blicke mehr nach unten und wird Amateur-Geologe und –Paläontologe. Glanzstück dieses Tages waren zweifelsohne die offen zu Tage liegenden schneeweißen Versteinerungen auf einer blassbraunen Trägerschicht in der Nähe der Wegscheid, einem Kreuzungspunkt mehrerer Steige auf dem Kamm. Mehrere –zig Quadratmeter von ca. 200 Millionen Jahre alten Fischen, Schnecken, Quallen, Kraken und Pflanzen. Gisela meinte, sogar Bananen entdeckt zu haben. Bananen im Trias-Meer? Warum nicht. Wir waren hin und weg. So etwas, so freiliegend und in so ungeheurer Fülle hatten wir noch nie gesehen.

Nach gut 4½ Stunden erreichten wir das Ingolstädter Haus. Das erste, was wir im Nebel sahen, waren die Handy-Telefonierer – hier gab es offensichtlich ein Empfangsfenster. Erst dann tauchte die Hütte aus dem Nebel auf. Das Gewitter der Nacht hatte – wie wir hörten – die Hütte voll getroffen. Ein allmächtiger Donnerschlag und der Strom war weg, aber das Haus blieb wegen gutem Blitzschutz ganz. Immerhin als Folgeschäden: Materiallift und Telefon defekt. Der Abend auf der Hütte wurde der lustigste der ganzen Reise. Er erhielt sein Gepräge durch rivalisierende Gruppen, die abwechselnd Rundgesänge, Bauklötzchenspiele (Jenga), Würfelspiele und Rundenbezahl-Jux veranstalteten, ein Mordstumult. Es wurde nicht nur getrunken, es wurde gesoffen. Als den Senioren zugehörig hielten wir uns zurück. Für die Nacht hatten wir wieder ein praktisches Zwei-Bett Zimmerlager und haben bestens geschlafen, anfangs noch vom Lärm in den angrenzenden Räumen behelligt.

Der Morgen des nächsten Tages war strahlend schön. Restwolken hingen noch hier und da an den Bergen und eine niedrige Wolkendecke überzog das Berchtesgadener Becken. Heute stand der Abstieg von 2120 m auf 600 m Königssee-Niveau an. Wenn man vom frei auf dem flachen Grat stehenden Ingolstädter Haus talwärts absteigt, verlässt man schnell die graue Karstzone und taucht ein in die Block-übersäten Almhänge mit bunten Blumen, Schmetterlingen und den Pfiffen der Murmeltiere. Etwas weiter unten sahen wir sie Männchen machend auf der Wiese. Noch weiter unten im „Ofenloch“ saß ein Prachtexemplar auf einem Boulder-Block und beäugte völlig unbeeindruckt, was auf dem Weg hinab zur „Saugasse“ vor sich geht. Und dann kam sie, die Saugasse. Eine extrem steile Schuttreiße, teilweise mit erstem Bewuchs zwischen zwei senkrechten Felswänden, und der Weg mäandriert von Wand zu Wand. Es gibt im gesamten Alpenraum – soweit ich ihn kenne – keine Wegkonstruktion wie diese, die in kurzen Serpentinen - es müssen über zwei Dutzend sein, rund 400 Meter Höhenunterschied überwindet in einer steil abfallenden Schlucht. Scharen von Wanderern kommen uns entgegen – schwitzend mit hochrotem Kopf, mit zum Teil schwerem Gepäck, andere leichtfüßig. Auch eine Art Guru kam uns über Fels und Schotter entgegen, nur bekleidet mit kurzer Hose und leichten Sandalen. Auch wurden wir immer wieder von hinten überholt, wir sind eh´ die langsamsten, aber das stört uns nicht. Beeindruckend auch der Rückblick in die Schluchten, steilen Wände und zu den Spitzen hier zwischen Simmetsberg, Gjaidkopf und Hochwieser.

Schließlich kommt der Königssee wieder ins Blickfeld – etwa 300 Meter unter uns. Weitere Serpentinen und die Überquerung des Schrainbach-Wasserfalls führen durch lichten Laubwald zum Ufer. Die Zahl der Sandalen-Touristen nimmt zu und mit dem Heraustreten aus dem Wald liegt St. Bartholomä vor uns. Heute am Sonntag und bei schönem Wetter ist Riesengewusel an diesem Brennpunkt des Tourismus. Der riesige Biergarten ist gut belegt. An der Anlegestelle Schlangen von Menschen, die auf die Rückfahrt warten. An den Bäumen hängt die Ankündigung des Kirchweihfestes für den nächsten Sonntag. Dann ist hier noch mehr los. Wir schippern nach dem obligaten Weizenbier – hier HB – und angemessener Wartezeit am Steg zurück nach Königsee und werfen eine letzten Blick auf Feuerpalfen, Halsköpfl und Schönfeldspitze. Eine einmalig schöne Woche geht zu Ende.

Daten:
17. bis 24. August 2009
Autofahrt: BS – Magdeburg – Leipzig – Hof – Regensburg – B20 nach Königssee (17.8) und umgekehrt zurück (24.8.). Insgesamt 1500 km

18.8.: Schiff: Königssee – Kessel, Wanderung: Kessel – Gotzentalalm – Gotzenalm – Feuerpalfen – Gotzenalm (H: + 1100 m,- 50 m), 4¾ + ½h

19.8.: Gotzenalm – Landtalgraben – Hanauer Weg – Wasseralm – Halsköpfl – Schwarzsee - Grünsee – Kärlinger-Haus am Funtensee (H: ±1000 m), 10½ h

20.8.: Kärlinger-Haus – Funtensee – Landesgrenze – Riemann-Haus (H: +450 m), 5 h

21.8.: Riemann-Haus – Schönfeldspitze (2653 m) – Riemann-Haus(H: ±500 m), 2½ + 2¼ h

22.8. Riemann-Haus – Wegscheid – Ingolstädter Haus (H: ± 250 m) 4 h

23.8.: Ingolstädter Haus – Landesgrenze - Kärlinger-Haus – Saugasse – St. Bartholomä (H: -1650 m, + 150 m) 7¼ h, Schiff: St. Bartholomä - Königssee

Horst Körner

Deutscher Alpenverein Sektion Braunschweig e.V., 18. November 2009