Freitag, 15. April 2011 14.00 Uhr, Schule aus, Ferien beginnen und schon geht’s los nach Südfrankreich. Simon, Clara, Tim, Maren, Morten und Finja, alle aus der Steinbeißer-Gruppe, und Melina, Leona, Bastian und Lars, aus der Gruppe Nonplusultra, verteilten sich in meinem Bus und Thorstens PKW.
Reisegruppe Braunschweig auf dem Weg nach Orpierre.
Ich spare mir jetzt einen langen Text, weil die anderen auch etwas geschrieben haben. Bis auf ein paar wenige Missgeschicke und Krankheit meinerseits war die Fahrt spitze und ich denke, dass wir die Osterfahrt weiterhin in Planung haben und als festen Termin die nächsten Jahre wiederholen werden. Hier ein paar kurze Statements.
Martin Bernhardt
Jeder musste 1000 Meter klettern, so! Die Fahrt war sehr lang aber lustig. Unsere Mobilhomes, in denen wir hausten, waren nicht gerade stabil, aber sehr gemütlich. Zum Essen gab es fast jeden Tag Nudeln und am Morgen Baguette frisch vom Bäcker. Mittags gab es immer das selbst gemachte Pausenbrot am Felsen, das dann besonders gut schmeckte. Wir sind jeden Tag klettern gegangen und mussten alle 1000 Höhenmeter erklettern. Dies fand ich besonders gut. Die meisten Routen waren schön lang und machten viel Spaß. Das schönste aber war, dass wir jeden Tag gutes Wetter hatten.
Bastian Engel
Die lange Reise nach Südfrankreich hat sich echt gelohnt, es schien fast jeden Tag die Sonne, die Routen waren meist um die 30 Meter lang und man hat immer eine fantastische Aussicht ins Tal. Der Komfort war ausreichend. Leider war ich aber die Hälfte der Zeit krank und musste den anderen zugucken, die mit immer mehr Freude kletterten.
Lars Wagner
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Bastian, Lars, Melina und Leona
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In den Osterferien bin ich zusammen mit neun anderen Kletterern im Alter von 12 bis 16 Jahren und unseren Trainern Martin und Thorsten nach Frankreich gefahren. Wir haben uns gleich am letzten Schultag an der Kletterwand getroffen und haben uns von dort aus in zwei Autos auf den Weg gemacht. Im Schwarzwald verbrachten wir eine Nacht in einer Herberge, um am nächsten Tag weiter nach Orpierre zu fahren. In den sieben vollen Tagen, die wir dort in kleinen Hütten auf dem Campingplatz verbrachten, gingen wir hauptsächlich klettern. Wir sind zu verschiedene Felsen gefahren oder gegangen. Es war toll die bis zu 30 Meter langen Routen zu klettern. Ein paar von uns haben sich sogar an eine Mehrseillängenroute herangewagt. Das Wetter war super. Es schien die ganze Zeit die Sonne und an den Felsen war es brüllend heiß. Morgens und abends haben wir zusammen gegessen. Das bedeutete: jeden Abend Nudeln! Meistens mit verschiedenen Beilagen. Während unserer gemeinsamen Zeit haben wir uns super kennengelernt und viel Spaß gehabt, auch wenn es zwischendurch Stress gab, weil es mehrmals vorkam, dass wir einen Teil der Kletterausrüstung am Fels vergaßen. Den Großteil davon haben wir aber wieder gefunden. Nächstes Jahr fahre ich auf jeden Fall wieder mit!
Leona Vierling
Diese Woche in Frankreich war einfach der Hammer. Klettern, Spaß, Sonne.. aber am besten war immer noch unser Mobilhome. Der Tag fing harmlos an...aber als wir kurz vor unserer ersten Station waren, Bumm,Knall..!! Die hintere Scheibe von dem Auto unseres Trainers ist zu Schrott gegangen. Aber alles ist gut gegangen. Endlich waren wir da, in Frankreich. Die Aussicht von unserem Mobilhome, die Leute die wir neu kennengelernt haben und natürlich das Klettern, es war einfach nur fantastisch und wunderschön. Am schönsten war immer noch das Klettern. Es war etwas anderes am Felsen zu klettern, anstatt an unserer Kletterwand. Es ging einfach höher hinaus. Das „Nicht-so-tolle“ an dieser Woche war, dass es fast die ganze Woche nur Nudeln gab. Aber wir haben alles überstanden. Diese Fahrt werde ich nie vergessen, und natürlich bin ich das nächste Jahr wieder dabei.
Melina Riech