Sektion Braunschweig
 
Aus dem Mitteilungsblatt 4/2011
Jugendreferat

Sommercamp im Frankenjura

Die Sonne scheint, die Zelte sind aufgebaut, das Gepäck ist verstaut – wir sind am Ziel unserer Reise angekommen! Der Campingplatz „Gasthof zur Guten Einkehr“ in Morschreuth wird, wie auch in den vergangenen Jahren, wieder der Ort unseres Zeltlagers sein. Frühstück bekommen wir in der Gastwirtschaft, den Rest des Tages verpflegen wir uns selber. Unseren Essensplan für die Woche haben wir uns gemeinsam zusammengestellt. Wir, das sind die Betreuer Martin, Dani, Micha und Jan, und die Jugendlichen Cajus, Milan, Fritz, Fenja, Fredi, Lotti, Annika, Gesa, Georg, Konrad, Moritz und Marc.

Gruppenbild
Vorne (v.l.): Annika Jansen, Marc Schiedlewski, Georg Fernitz, Frederick van der Veen, Fritz Kohl, Cajus Wiesner
Mitte (v.l.): Daniela Theuerkauf, Fenja van der Veen, Lotti Lisney, Moritz Wickbold, Konrad Fernitz, Milan Rother, Gesa bei der Wieden, Martin Bernhardt
Hinten (v.l.): Michael Segna, Jan van der Veen
Foto:Martin Bernhardt

Das Auto ist in dieser Woche das wichtigste Transportmittel. Wir fahren zum Einkaufen, Minigolfen, Baden, aber vor allem natürlich an einige der schier unendlich vorhandenen Kletterfelsen. Das Kletterniveau unserer Teilnehmer reicht vom Neueinsteiger bis zum Fortgeschrittenen. So richten Tag für Tag neben den Betreuern auch die erfahreneren Teilnehmer die Routen ein. So hängen nach kurzer Zeit bereits die Topropes in Routen verschiedener Schwierigkeitsgrade. So ist für jeden etwas dabei. Die scherzhafte Vorgabe „jeder soll diese Woche 1000 Höhenmeter klettern“ wurde definitiv erfüllt.

Die Fahrt war eine rundum gelungene Sache, auch unsere Teilnehmer sehen das so. Hier ihre Statements dazu:

Cajus, Milan und Fritz:

„Wir fanden die Kletterfahrt sehr lustig. Wir haben viel gelacht und hatten Spaß am Klettern. Abends haben wir coole Spiele gespielt, das war funny. Und das Essen war lecker. Doch wir haben auch viel Mist gebaut (und hatten dabei Spaß).“

Fenja, Lotti, Annika, Gesa und Fredi:

„Der erste Tag verlief nicht ganz wie geplant, aber am Ende konnten trotzdem alle sicher in ihren Zelten schlafen (Anmerkung der Autoren: Hier ist der Autoschaden von Jan am Tag der Anreise gemeint.) Wie üblich gingen wir zur ersten Klettergelegenheit zum schda schdumm und trafen dort Schorsch und Nancy mit einer riesigen Wassermelone und ihrem Kind Alois an. Der Mittwoch war so sonnig, dass wir ins Schwimmbad gehen mussten. Trotzdem war das Klettern vorher am Kinderkessel sehr erfolgreich. Ziemlich wechselhaft war der Donnerstag, er war ein Gemisch aus Minigolf und Klettern am Wolfstein. Die Routen hatten Märchennamen und hier war es, wo so mancher ganz erfolgreich war. Beeindruckend war auch der 12jährige Cajus mit seiner (7-) im Vorstieg. Klar, dass sich am nächsten Tag einige lieber vom Klettern erholen wollten und auf Knochensuche gingen (in Höhlen). Die „a nette Kante (6+)“ am Leienfels wurde aber auch ziemlich eifrig geklettert.“

Georg und Konrad:
  1. Der Zeltplatz ist sehr schön, weil er ruhig, groß und schön war.
  2. Das Frühstück morgens war sehr lecker und vielseitig, cooles Buffet.
  3. Abends war es toll, dass wir selber gekocht haben und das Essen war lecker.
  4. Die Spiele abends (Werwolf) waren toll und haben viel Spaß gemacht.
  5. Das Klettern war sehr gut, gerade am Felsen, es war schön, dass wir auch mal etwas schwierigere Routen geklettert sind.
  6. Dumm war eigentlich gar nichts“
Moritz und Marc:

„Wir fanden an der Kletterfahrt toll, dass wir viele Routen geschafft haben und uns verbessert haben. Das Essen war gut und das Frühstücksbuffet auch. Die Spielabende haben auch Spaß gemacht.“

In diesem Sinne – bis zum nächsten Jahr!

Martin Bernhardt und Daniela Theuerkauf
Deutscher Alpenverein Sektion Braunschweig e.V., 22. November 2011