Die Sonne scheint, die Zelte sind aufgebaut, das Gepäck ist verstaut – wir sind am Ziel unserer Reise angekommen! Der Campingplatz „Gasthof zur Guten Einkehr“ in Morschreuth wird, wie auch in den vergangenen Jahren, wieder der Ort unseres Zeltlagers sein. Frühstück bekommen wir in der Gastwirtschaft, den Rest des Tages verpflegen wir uns selber. Unseren Essensplan für die Woche haben wir uns gemeinsam zusammengestellt. Wir, das sind die Betreuer Martin, Dani, Micha und Jan, und die Jugendlichen Cajus, Milan, Fritz, Fenja, Fredi, Lotti, Annika, Gesa, Georg, Konrad, Moritz und Marc.
Das Auto ist in dieser Woche das wichtigste Transportmittel. Wir fahren zum Einkaufen, Minigolfen, Baden, aber vor allem natürlich an einige der schier unendlich vorhandenen Kletterfelsen. Das Kletterniveau unserer Teilnehmer reicht vom Neueinsteiger bis zum Fortgeschrittenen. So richten Tag für Tag neben den Betreuern auch die erfahreneren Teilnehmer die Routen ein. So hängen nach kurzer Zeit bereits die Topropes in Routen verschiedener Schwierigkeitsgrade. So ist für jeden etwas dabei. Die scherzhafte Vorgabe „jeder soll diese Woche 1000 Höhenmeter klettern“ wurde definitiv erfüllt.
Die Fahrt war eine rundum gelungene Sache, auch unsere Teilnehmer sehen das so. Hier ihre Statements dazu:
„Wir fanden die Kletterfahrt sehr lustig. Wir haben viel gelacht und hatten Spaß am Klettern. Abends haben wir coole Spiele gespielt, das war funny. Und das Essen war lecker. Doch wir haben auch viel Mist gebaut (und hatten dabei Spaß).“
„Der erste Tag verlief nicht ganz wie geplant, aber am Ende konnten trotzdem alle sicher in ihren Zelten schlafen (Anmerkung der Autoren: Hier ist der Autoschaden von Jan am Tag der Anreise gemeint.) Wie üblich gingen wir zur ersten Klettergelegenheit zum schda schdumm und trafen dort Schorsch und Nancy mit einer riesigen Wassermelone und ihrem Kind Alois an. Der Mittwoch war so sonnig, dass wir ins Schwimmbad gehen mussten. Trotzdem war das Klettern vorher am Kinderkessel sehr erfolgreich. Ziemlich wechselhaft war der Donnerstag, er war ein Gemisch aus Minigolf und Klettern am Wolfstein. Die Routen hatten Märchennamen und hier war es, wo so mancher ganz erfolgreich war. Beeindruckend war auch der 12jährige Cajus mit seiner (7-) im Vorstieg. Klar, dass sich am nächsten Tag einige lieber vom Klettern erholen wollten und auf Knochensuche gingen (in Höhlen). Die „a nette Kante (6+)“ am Leienfels wurde aber auch ziemlich eifrig geklettert.“
„Wir fanden an der Kletterfahrt toll, dass wir viele Routen geschafft haben und uns verbessert haben. Das Essen war gut und das Frühstücksbuffet auch. Die Spielabende haben auch Spaß gemacht.“
In diesem Sinne – bis zum nächsten Jahr!