Sektion Braunschweig
zweispaltig
Aus dem Mitteilungsblatt 2/2020
Allgemein

Vorstandsarbeit unter diesen Bedingungen

Bernd-Michael Rohn, 2. Vorsitzender

Ja, es gibt die Vorgabe, die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren. Das ist so, daran können wir nichts ändern, nach dieser Maxime bestreiten wir im Moment unser Leben. Schwierig ist das schon, natürlich soll das Vereinsleben nicht darunter leiden, es tut es aber. Welche Alternativen haben wir? Natürlich greifen wir auf das Telefon zurück. Einige von uns haben bereits viel Zeit dafür, andere dagegen sind von der aktuellen Situation
regelrecht überrannt. Ihr kennt alle die Gruppen, die im Moment bis ans Äußerste und zum Teil darüber hinaus gefordert sind. Im Vorstand informieren wir uns über diverse Messengerdienste und natürlich über Mails. Unsere Vorstandssitzungen mit persönlicher Präsenz entfallen natürlich. Im privaten Bereich wird mit Videotelefonaten gearbeitet, auch hören wir verstärkt, dass Videokonferenzen gestartet werden. Ich gebe zu, mir war bisher die persönliche Begegnung viel angenehmer. Damit bin ich damals beruflich auch immer gut gefahren. Jetzt krisenbedingt auf technische Alternativen umzusteigen, das stellte ich mir schwer vor. Ich erinnere mich an die Schwierigkeiten, die mein Vater hatte, Videoaufnahmen zu programmieren oder den neuen Fernseher einzurichten. Jetzt stehe ich vor ähnlichen Herausforderungen wie er damals. Die jugendlichen Mitglieder unserer Sektion werden sich bei diesen Zeilen vermutlich schieflachen, ihnen ist der Umgang mit Handy und Co bereits ins Blut übergegangen. Mir sind Facebook und Co immer noch sehr suspekt.

Vorstandssitzung per Videokonferenz

Wie sind nun aber Abstimmungen innerhalb des Vorstandes zu erreichen? Wir haben den Versuch gestartet, uns zu einer Videokonferenz zusammenzuschalten. Ich habe mich gefreut, dass die theoretischen Überlegungen praktisch umgesetzt werden konnten. So konnten wir ohne realen persönlichen Kontakt die Lage für unsere Sektion besprechen. Wir stimmten uns ab, die Mitgliederversammlung vom April in den November zu verschieben. Wir werden die Angebote der Gruppen in diesem Heft so anbieten, wie sie in normalen Zeiten stattfinden würden. Wir wissen auch, dass dies nicht so sein muss. Es kann nach Auslieferung dieses Heftes weitere, vielleicht auch andere, uns jetzt noch nicht bekannte Beschränkungen geben. Darauf müssen wir uns in den Gruppen einstellen. Wenn wir Kurse absagen, entstehen in keinem Fall Stornierungskosten. Wir versuchen, möglichst frühzeitig abzusagen, damit für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Chance besteht, sich für später stattfindende Kurse umzumelden. Einige Kurse müssen leider komplett gestrichen werden. Hier ist ein Blick auf die Homepage der Sektion (www.davbs.de) wichtig. Ansonsten werdet ihr per Mail der entsprechenden Ressorts informiert.

Haltet euch in der Zwischenzeit fit für die Zeit nach der Krise. Haltet untereinander Kontakt in den Gruppen, aber denkt daran, noch gilt es: Abstand halten, Hände waschen.

Deutscher Alpenverein Sektion Braunschweig e.V., 16. Mai 2020