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Betonarbeiten an der Stromzuführung zur Braunschweiger Hütte

Frank Ranneberg
Foto: Frank Ranneberg

Am 21. Juli 2021 machten sich Günter, Armin und Frank bei bestem Wetter auf den Weg von der Braunschweiger Hütte zum Rettenbach-Joch, um Betonarbeiten an der Stromleitung zur Hütte durchzuführen. Befreundete Bergführer hatten Anfang Juli festgestellt, dass über den Winter vermutlich durch Lawinenabgänge die neue Stromleitung auf ca. 50 m freigelegt worden war.

Betonlieferung
Foto: Frank Ranneberg

Zwischenzeitlich hatte der Pächter Stefan mit einem weiteren Mitarbeiter die offene Leitung mit Eisenstäben markiert und viele Steine zur Bewehrung aufgelegt.

Unterhalb des Rettenbach-Jochs war für 12.00 Uhr ein Treffen mit einem Mitarbeiter des Hubschrauberunternehmens „Heli Tirol“ vereinbart worden, der pünktlich aus dem Hubschrauber ausstieg und uns entsprechende Einweisungen gab. Ein Hinweis von ihm: tragt möglichst orange Warnwesten – die sehen wir am besten am Berg! Wir hatten unsere grünen Arbeitswesten an. Wenige Minuten später flog dann auch schon der erste Beton ein. Es war ein nicht ungefährliches Unterfangen, die rote Bombe mit Beton entsprechend zu fixieren und den Beton auf die Stromleitung zu bringen.

Nicht alles erreichte sein Ziel
Foto: Frank Ranneberg

Knapp 2 Stunden später bei ca. 20 Flügen waren viele Tonnen Beton verbaut, sodass die Stromleitung zur Hütte wieder abgedeckt und damit wieder sicherer vor Steinschlag ist.

Aufgrund des steilen Geländes mit viel lockerem Gestein und den damit verbundenen schwierigen Arbeitsverhältnissen konnte nicht immer vermieden werden, dass der eine oder andere Schwung Beton statt auf das Kabel auf Schuhe, Beine und Kleidung der Arbeiter rutschte.

Nach getaner Arbeit wurde dann der Nachmittagskaffee wohlbehalten und bei guter Laune auf der Braunschweiger Hütten eingenommen.

Foto: Frank Ranneberg
Foto: Frank Ranneberg
Deutscher Alpenverein Sektion Braunschweig e.V., 28. September 2021