Jugendgruppe

Sektionsjugend

Was die Gruppen so machen

MKG am Schaukeln
Foto:Finnja Heroldt

Ein normales Training bei der MKG

Text: Laila Meder

Nach den Osterferien haben wir die Draußensaison eingeleitet. Bei bestem Wetter ging es an die Kletterwand in der Güldenstraße. Im Winter haben wir die Möglichkeit in der Fliegerhalle genutzt auch viel zu bouldern, denn dies bereitet den Mädchen besonders viel Freude. Nun konzentrieren wir uns wieder auf das Klettern am Seil. Dieses Jahr durften wir viele neue Teilnehmerinnen in unserer Gruppe begrüßen. An dieser Stelle nochmal ein herzliches Willkommen!

Sie sind alle motiviert dabei und haben bereits das Klettern und Sichern im Toprope erlernt. Die Großen üben fleißig das Vorsteigen. Auch wenn wir eigentlich eine Klettergruppe sind, ist das Schaukeln am Ende des Trainings für die Mädels immer wieder ein Highlight – Klettern wird ja auch überbewertet!


Foto: Gesa Lunge

Die Bergwichtel werden Routesetter

Text: Gesa Lunge

Im Oktober letzten Jahres wurde die Kletterwand an der Güldenstraße neu beschraubt. Doch für ein paar Routen ist noch immer Platz, sodass die Bergwichtel sich auch im Schrauben einer Route probieren konnten. Jedes Kind suchte sich einen Tritt oder einen Griff aus, je nachdem was zur Fortführung der Route gerade notwendig war, und entschied an welche Stelle dieser angebracht werden sollte. So entstand an der Übungswand eine neue schöne 4er Route.

Vielen Dank an die Bergwichtel, Clara und Lean!


Foto: Clara Hübner

T-Rex, Raupen und Bergwichtel im Zirkus

Text: Clara Hübner

Eigentlich wollten wir mit den Bergwichteln einfach mal wieder am Fels klettern gehen. Mit 10 Kids sind wir zu den Levedagsener Klippen, genauer gesagt dem Zirkus gefahren. Am Fels stellt sich heraus, dass wir einen T-Rex dabei hatten, der echt gut klettern konnte. Aber nicht nur der Dino ist super geklettert, die Wichtel kletterten durch Kamine und über Rampen bis nach oben.

Foto: Clara Hübner

Zwischenzeitlich konnte man kleinere und größere Raupen am Picknickplatz entdecken. Das lag vielleicht auch am Wind, sodass wir uns in die Picknickdecken gewickelt haben. Am Schluss wurde noch eine Bergwichtelhütte gebaut und eine Höhle erforscht.

Foto: Clara Hübner

Fotos: Benno Seydel

Klettern in der Teufelsküche (Faultiere)

Text: Tom Bieber

Nach einer langen ausflugsfreien Zeit konnten die Faultiere endlich mal wieder draußen klettern. Mit neun Kindern sind wir in den Ith aufgebrochen und haben die Teufelsküche als Kletterort aus

gewählt. Vom zweiten bis zum siebten Schwierigkeitsgrad haben die Faultiere hier alles unsicher gemacht, was ihnen unter die Finger gekommen ist - inklusive der besonders spannenden Felshöhlen.

Foto: Benno Seydel

Foto: Gesa Lunge

Zum kleinen Feuerstein (Cliffhänger)

Text: Clara Böse

Am 30.04. ging es für die Cliffhänger zum Klettern in den Harz. Das Regenradar zwang uns kurzfristig unsere Pläne zu ändern, statt ins Okertal ging es also zum kleinen Feuerstein im Ostharz.

Foto: Gesa Lunge

Am Parkplatz angekommen reservierten wir in guter deutscher Manier Parkplätze für die restlichen Fahrgemeinschaften. Hierbei wurde voller Einsatz gezeigt, sodass ein Ehepaar nach einer kleinen Diskussion wütend und fluchend die Flucht vor uns ergriff.

Foto: Gesa Lunge

Von schöner Wandkletterei, aufgerissenen Händen, in Rissen feststeckenden Unterschenkeln bis hin zu sich auf Felsvorsprünge schiebende „Seelöwen“ war alles dabei. Am Felsen sind wir nicht nur viel geklettert, sondern haben auch die Sonne genossen, die sich erstaunlich viel gezeigt hat.

Foto: Gesa Lunge

Aus der Ferne konnten wir immer mal wieder Paukenschläge und Musik hören. Am Ende unserer Ausfahrt begegneten uns am Parkplatz dann die ersten
Hexen und Teufel der Walpurgisnacht.

Alles in allem war es ein sehr schöner Tag am kleinen Feuerstein mit tollen Leuten und angenehmen Wetter zum Klettern.


Vorbereiten aufs Abseilen
Foto: Benno Seydel
Ganz schön hoch!
Foto: Benno Seydel

Steinbeisser am Schlafenden Löwen

Text: Laila Meder

Am Samstag, 23. April 2022, haben wir bei bestem Wetter mit einer kleinen Steinbeisser Delegation die Felsklettersaison eröffnet. Zwar waren letztendlich leider nur vier Teilnehmerinnen mit dabei, aber dafür wurde umso mehr geklettert. Denn auch alle drei JugendleiterInnen der Steinbeisser (Benno, Laila und Leonie) ließen sich den Ausflug an den Felsen nicht nehmen und bekamen zusätzlich noch Besuch von Fabian, unserem DAV Leistungssportreferenten. Bei vier Jugendlichen und vier Erwachsenen durften natürlich auch die Erwachsenen ab und zu eine Route klettern. Benno und Fabian kümmerten sich zu Beginn um das Einhängen einiger Topropes, während der Rest die Sonne auf der Picknickbank genoss und sich schon mal mit einem der von Sophie mitgebrachten Muffins stärkte. Leider konnten Leonie und ich nicht so viel zum Einrichten der Topropes beitragen, da ich im 8. Monat Schwanger mich von vornherein primär beim „Bodenpersonal“ eingeteilt hatte und Leonie noch dabei ist nach und nach Felserfahrung zu sammeln. Erfreulicherweise waren wir bis auf eine weitere Zweierseilschaft der Bergwacht die einzigen am sonst gerne sehr vollen Schlafenden Löwen, sodass wir uns unbeirrt richtig schön an der Wand und am Felsfuß ausbreiten konnten. Gegen Nachmittag durften sich alle nochmal von ganz oben abseilen. Für die lange Strecke reichten dann auch die 60 m Seile nicht, aber zwei Seile zusammenzuknoten, ist ja eine bewährte Methode.

Die Steinbeisser belagern den Schlafenden Löwen
Foto: Benno Seydel

Aufgrund des schönen Wetters und der guten Laune nahm die Gruppe für die Rückfahrt dann einen Zug zwei Stunden später als ursprünglich geplant und gönnte sich auf dem Weg noch ein wohl etwas überteuertes Eis am Waldhaus in Oker. Die Stunde Fußweg zum Bahnhof hatte ich mir bereits auf dem Hinweg gespart und fuhr mit Fabian und Leonie mit dem Auto zurück nach Braunschweig, immerhin inklusive sämtlichen Materials. 

Die nächste Felsausfahrt muss dann vermutlich leider ohne mich stattfinden, aber nach den Sommerferien bin ich mit einem kleinen Steinbeisserchen wieder am Start :-)

Deutscher Alpenverein Sektion Braunschweig e.V., 27. Juni 2022